Leo XIV. sagte zu den Bischöfen: "Rechtsextreme Ideologie ist größte Bedrohung"
Papst Leo XIV. hat Berichten zufolge den spanischen Bischöfen gesagt, dass der Aufstieg der rechtsextremen Ideologie seine "größte Sorge in Spanien" sei.
Wie ElPais.es am 23. Februar berichtete, sagte er dies am 17. November während einer Audienz mit der Exekutivkommission der spanischen Bischofskonferenz (neun Prälaten).
El País berichtet unter Berufung auf zwei hochrangige Kirchenvertreter, die mit der Diskussion vertraut sind, dass der Papst davor gewarnt hat, dass "extremistische" Bewegungen versuchen, "die katholische Stimme zu gewinnen" und die Kirche für parteipolitische Zwecke zu instrumentalisieren.
Die Zeitung fügt hinzu, dass die Bischöfe überrascht waren, wie direkt sich der Papst auf das politische Thema der Rechten konzentrierte, statt auf andere Anliegen, die sie ihm vorgetragen hatten.
Nach dem Treffen änderten die Bischöfe ihre Haltung zu den ins Stocken geratenen Verhandlungen über die Entschädigung für Missbrauchsfälle und äußerten ihre Unterstützung für den …Mehr
Nach Angaben aus dem Umfeld des Treffens warnte der Papst die Bischöfe, dass rechtsextreme Gruppen gezielt katholische Wähler ansprechen und die Kirche politisch instrumentalisieren wollten. Besonders kritisch sehe er die religiöse Begründung von Migrationsablehnung und gesellschaftlicher Polarisierung.
We are witnessing the end of "conservatism," with which they intend to bring down the FSSPX!
Wer die impertinent linksdrallige AntrittsRede S.H. hörte, kann davon nicht "überrascht" sein. Selbst der ignorante Pöbel meines Ländchens stufte in einer UmFrage Papa Prevost linker ein als Papst Franz.
Wie vor/während dem/des KonKlave(s) vermutet, haben wir nach einem zweiten Opapa Roncalli einen zweiten ProgressistenPaul, d.h. einen verklemmten FortschrittsSpießer.
Immerhin hat S.H. etwas Spiritualität im GegenSatz zu dem Jesuiten und man kann auf ein zweites Humanae Vitae hoffen.
Die Prioritäten von Prevost sind politischer Art. Er stellt seine linke grüne Politik über die Rettung der Seelen, indem er selber das Evangelium zu seinen politischen Zwecken missbraucht. Die "Rechtsextremisten" sind für ihn, alle die sich seiner marxistischen Befreiungstheologie widersetzen, welche die muslimische illegale Masseneinwanderung (zur Zerstörung der Völker) zum "Sakrament erhöht".
Unwirklich.
"Die größte Sorge machen mir Päpste", die gute Lehren verkünden und böse Personen befördern.
BDW=Buch des Widersachers=antikatholisches, unter Kirchenbann stehendes, diabolisches Pamphlet.
... und nur wenige werden noch die Erlaubnis haben, das tägliche Opfer darzubringen.
...
Denkt daran, dass eure Gebete die Auswirkungen und die Härte dieser Prüfungen abmildern werden.
Ob das Papstamt mit all seinem Brimborium je wirklich in der Absicht des Allerhöchsten lag???
Wer weiß das schon? Aber der Allerhöchste kennt bestimmt den menschlichen Faktor und lässt vieles zu.
Das unbeschädigte Papstamt auf jeden Fall. Das ist derzeit allerdings nicht auf Erden vorhanden.
Wie ist denn die Meinung von Papst Leo zu
John Vennari
Die Ständige Anweisung der
Alta Vendita
Ein freimaurerischer Plan
für den Umsturz in der katholischen Kirche?
"INHALTSVERZEICHNIS
Ein Abriß. 2
Ist es möglich?. 3
Die Echtheit der Alta Vendita-Dokumente. 4
Die Ständige Anweisung der Atta Vendita. 5
Die Aufklärung, mein Freund, „ist in den Wind gesät“ 7
„Liberale Katholiken“ 8
Papst Pius X. und der Modernismus. 8
Die Kurie ist auf der Hut 9
Kanonikus Rocas revolutionäre Delirien. 10
Das Große Konzil, das es nie gab. 11
Roncalli „erteilt dem Okumenismus die kirchliche Weihe“ 11
Die Revolution Papst Johannes' XXIII. 12
Unter einem neuen Banner marschieren. 13
Jubelrufe von den freimaurerischen Zuschauerrängen. 14
Ein Bruch mit der Vergangenheit 16
Der Status der Dokumente des II. Vatikanums. 17
Eine Revolution in Tiara und Chormantel 18
Der Leidensweg der Kirche. 18
„Nur Sie kann euch helfen'' 19
Anhang I 19
DER HASS DER FREIMAUREREI SEGEN DIE KATHOLISCHE KIRCHE. 19
Die Päpste gegen das Neuheidentum.. 20
Papst Leo XIII. 21
Anhang II 22
ANTIMODERNISTENEID.. 22
GEBET FÜR DIE BEKEHRUNG DER FREIMAURER.. 25
„Unser Ziel ist jenes von Voltaire und der Französischen Revolution: Die vollkommene Vernichtung des Katholizismus und selbst der christlichen Idee.“
aus: Die Ständige Anweisung der Alta Vendita
Wenige Katholiken kennen Die Ständige Anweisung der Alta Vendita,[1] ein im frühen 19. Jahrhundert geschriebenes Geheimdokument, das einen Plan für die Unterwanderung der katholischen Kirche entwarf. Die Alta Vendita war die höchste Loge der Carbonari, einer italienischen Geheimgesellschaft mit Verbindungen zur Freimaurerei, die, mit der Freimaurerei, von der katholischen Kirche verurteilt wurde.[2] .) P. E. Cahill S.J. stellt in seinem Buch Freemasonry and the Anti-Christian Movement (Die Freimaurerei und die antichristliche Bewegung) fest, daß die Alta Vendita „zu dieser Zeit allgemein für das führende Zentrum der europäischen Freimaurerei gehalten wurde.“[3] Die Carbonari waren hauptsächlich in Italien und Frankreich tätig.
In seinem Buch Athanasius und die Kirche unserer Zeit zitiert Bischof Graber einen Freimaurer, der erklärte: „Nicht mehr die Vernichtung der Kirche ist das Ziel [der Freimaurer], sondern man sucht sie zu benützen, indem man in sie eindringt.“[4]
Mit anderen Worten: Da die Freimaurerei die Kirche Christi nicht vollkommen auslöschen kann, plant sie, nicht nur den Einfluß des Katholizismus in der Gesellschaft auszumerzen, sondern auch die Struktur der Kirche als ein Instrument der „Erneuerung“, des „Fortschritts“ und der „Aufklärung“ zu benützen, um viele ihrer eigenen Prinzipien und Ziele zu fördern.
Ein Abriß
Die in der Ständigen Anweisung der Alta Vendita dargelegte Strategie ist in ihrer Gewagtheit und Verschlagenheit erstaunlich. Vom Beginn an beschreibt das Dokument einen Prozeß, der Jahrzehnte zur vollständigen Verwirklichung brauchen würde. Diejenigen, die das Dokument entwarfen, wußten, daß sie seine Umsetzung nicht mehr erleben würden. Sie begannen eine Arbeit, die durch nachfolgende Generationen von Eingeweihten fortgeführt würde. Die Ständige Anweisung sagt: „In unseren Reihen stirbt der Soldat, aber der Kampf geht weiter.“
Die Anweisung fordert das Aussäen liberaler Ideen und Grundsätze in der ganzen Gesellschaft und innerhalb der Einrichtungen der katholischen Kirche, so daß Laien, Seminaristen, Kleriker und Prälaten im Laufe der Jahre Schritt für Schritt von fortschrittlichen Prinzipien durchdrungen würden.
Mit der Zeit würde diese Geisteshaltung so durchdringend sein, daß Priester geweiht, Bischöfe konsekriert und Kardinäle ernannt würden, deren Denken mit der modernen Gedankenwelt, verwurzelt in der Deklaration der Menschenrechte der Französischen Revolution und den „Prinzipien von 1789“ (Religionsgleichheit, Trennung von Staat und Kirche, religiöser Pluralismus etc.), im Gleichschritt sein würde.
Eventuell könnte dann aus diesen Reihen ein Papst gewählt werden, der die Kirche auf den Weg der „Aufklärung“ und der „Erneuerung“ führen würde. Sie stellten heraus, es wäre nicht ihr Ziel, einen Freimaurer auf den Stuhl Petri zu setzen. Ihr Ziel war vielmehr, ein Klima zu schaffen, das einen Papst und eine Hierarchie hervorbrächte, die, während sie sich weiterhin für glaubenstreue Katholiken hielten, von den Ideen des liberalen Katholizismus eingenommen sein würden.
Diese katholischen Führungspersonen würden sich nicht länger den modernen Ideen der Revolution widersetzen (wie das die ständige Praxis der Päpste von 1789 bis 1958 - dem Tod Pius XII. - war, die diese liberalen Prinzipien verurteilten), sondern sie mit der Kirche verschmelzen lassen. Das Endergebnis wären ein katholischer Klerus und Laien, die unter dem Banner der Aufklärung marschieren würden, während sie beständig meinten, sie marschierten unter dem Banner der Apostolischen Schlüssel.
Ist es möglich?
Für diejenigen, die diesen Plan für überspannt halten - ein Ziel, viel zu hoffnungslos, als daß der Feind es je erreichen könne -, sei bemerkt, daß sowohl Papst Pius IX. als auch Papst Leo XIII. die Veröffentlichung der Ständigen Anweisung verlangten, zweifellos um zu verhindern, daß solch eine Tragödie jemals Wirklichkeit werde.
Sollte es indes einmal zu solch finsteren Zuständen kommen, dann gäbe es offensichtlich drei unverwechselbare Erkennungsmerkmale:
1) Es würde eine Umwälzung von einer solchen Größenordnung hervorrufen, daß die ganze Welt erkennen würde, daß es innerhalb der katholischen Kirche eine größere Revolution auf der Linie der modernen Ideen gegeben hätte. Es wäre allen klar, daß ein „Auf-den-neuesten-Stand-bringen“ stattgefunden hat.
2) Eine neue Theologie würde eingeführt werden, die im Widerspruch steht zu den vorhergehenden Lehren.
3) Die Freimaurer selbst würden ein Triumphgeschrei anstimmen in dem Glauben, der Kirche sei endlich „ein Licht aufgegangen“ in solchen Punkten wie der Gleichheit der Religionen, des laizistischen Staates, des Pluralismus und anderen möglichen Kompromissen.
Die Echtheit der Alta Vendita-Dokumente
Die Geheimakten der „Alta Vendita“ der Carbonari, die Papst Gregor XVI. in die Hände fielen, umfassen einen Zeitraum, der von 1820 bis 1846 reicht. Sie wurden auf Verlangen Gregors XVI. und später Pius' IX. von Cretineau-Joly in seinem Werk Die römische Kirche und die Revolution veröffentlicht.[5]
Durch das Approbationsbreve vom 25. Februar 1861, das er an den Verfasser richtete, hat Papst Pius IX. die Echtheit dieser Dokumente bestätigt, aber er erlaubte niemandem, die wirklichen Namen der Mitglieder der Alta Vendita zu enthüllen, die in diese Angelegenheit verwickelt waren.
Der vollständige Text der Ständigen Anweisung der Alta Vendita ist auch in Msgr. George E. Dillons Buch Die Freimaurerei des Grand Orient demaskiert enthalten. Als man Papst Leo XIII. ein Exemplar von Msgr. Dillons Buch überreichte, war er so beeindruckt, daß er die Anweisung gab, auf seine eigenen Kosten eine italienische Ausgabe herzustellen und zu veröffentlichen.[6]
In dem Rundschreiben Humanum Genus rief Papst Leo XIII. katholische Führungspersönlichkeiten dazu auf, der Freimaurerei die Maske herunterzureißen und so allen ihr wahres Gesicht zu zeigen.[7] Die Veröffentlichung der vorliegenden Dokumente ist ein Mittel dieser Entlarvung. Und wenn die Päpste die Veröffentlichung dieser Schriften anordneten, so weil sie wollten, daß alle Katholiken die Pläne der Geheimgesellschaften zum Umsturz der Kirche von innen kennten, damit sie wachsam sein und - hoffentlich - das Eintreten einer solchen Katastrophe verhindern würden.
Die Ständige Anweisung der Atta Vendita
Im folgenden nicht die vollständige Anweisung, sondern die mit unserer geistigen Auseinandersetzung am meisten in Beziehung stehenden Abschnitte. Das Dokument lautet (Hervorhebungen durch den Verfasser):
Unser letztes Ziel ist jenes von Voltaire und der Französischen Revolution: Die vollkommene Vernichtung des Katholizismus und selbst der christlichen Idee...
Der Papst, welcher es auch sei, wird nie zu den Geheimgesellschaften kommen; es ist Sache der Geheimgesellschaften, den ersten Schritt auf die Kirche hin zu tun mit dem Ziel, sie beide zu besiegen.
Die Arbeit, an die wir uns machen wollen, ist nicht das Werk eines Tages, noch eines Monats, noch eines Jahres; sie kann mehrere Jahre dauern, vielleicht ein Jahrhundert; aber in unseren Reihen fällt der Soldat und der Kampf geht weiter. Wir haben nicht vor, die Päpste für unsere Sache zu gewinnen, sie zu Neueingeweihten unserer Prinzipien, zu Verbreitern unserer Ideen zu machen. Das wäre ein lächerlicher Traum, und welchen Lauf auch die Ereignisse nehmen mögen - falls z.B. Kardinäle oder Prälaten mit voller Absicht oder durch Zufall hinter einen Teil unserer Geheimnisse kommen sollten -, so ist das absolut kein Grund, um ihre Erhebung auf den Stuhl Petri zu wünschen. Eine solche Erhebung wäre unser Verderben. Einzig der Ehrgeiz hätte sie zur Apostasie geführt; die Notwendigkeiten der Macht zwängen sie, uns zu opfern. Was wir verlangen, was wir suchen und erwarten müssen, wie die Juden den Messias erwarten, ist ein Papst nach unseren Bedürfnissen...
Damit rücken wir sicherer zum Angriff auf die Kirche vor als mit den Schmähschriften unserer französischen Brüder oder selbst mit dem Gold Englands. Wollen Sie den Grund dafür wissen? Wenn wir dies bekommen, brauchen wir, um den Felsen zu sprengen, auf dem Gott Seine Kirche gebaut hat, weder den Essig Hannibals noch Schießpulver, nicht einmal mehr unsere Waffen. Wir haben den kleinen Finger des Nachfolgers Petri in unserem Komplott, und dieser kleine Finger wiegt für diesen Kreuzzug ebensoviel wie alle Urban II. und alle heiligen Bernharde der Christenheit...
Wir zweifeln nicht daran, dieses höchste Ziel unserer Anstrengungen zu erreichen. Aber wann? Und wie? Diese Unbekannte tritt noch nicht hervor. Nichtsdestoweniger wollen wir, da nichts uns von dem vorgezeichneten Plan abbringen darf, sondern im Gegenteil alles dorthin streben muß, so als ob der Erfolg schon morgen das noch kaum skizzierte Werk krönen könnte, in dieser Instruktion, die für die gewöhnlichen Eingeweihten geheim bleiben soll, den Vorgesetzten der obersten Venta [Loge] Ratschläge geben, die sie der Gesamtheit der Brüder in Form einer Unterweisung oder eines Memorandums einprägen sollen (...).
Nun aber handelt es sich, wenn wir uns einen Papst in den erforderlichen Proportionen sichern wollen, zunächst darum, ihm, diesem Papst, eine Generation heranzubilden, die der Herrschaft, die wir erträumen, würdig ist. Laßt das Alter und die reifen Jahre beiseite, haltet euch an die Jugend und, wenn es möglich ist, sogar an das Kindesalter (...). Ist einmal euer guter Ruf in den Kollegien, Gymnasien, Universitäten und Seminaren fest begründet, habt ihr einmal das Vertrauen der Professoren und Jünglinge gewonnen, so sorget dafür, daß besonders die Kandidaten des geistlichen Standes euren Umgang suchen....
Dieser Ruf wird unseren Doktrinen Zugang mitten hinein in den jungen Klerus und in die Tiefen der Klöster verschaffen. In ein paar Jahren wird durch die Gewalt der Tatsachen dieser junge Klerus alle Posten überschwemmt haben; er wird regieren, verwalten, richten, er wird den Rat des Souveräns bilden, er wird berufen werden, den Papst zu wählen, der herrschen soll, und dieser Papst wird wie der größte Teil seiner Zeitgenossen notwendigerweise mehr oder weniger von den italienischen und humanitären Prinzipien durchdrungen sein, die wir jetzt in Umlauf zu setzen beginnen. Ein kleines Senfkörnlein vertrauen wir der Erde an, aber die Sonne der Gerechtigkeiten wird es zur größten Pracht entwickeln, und ihr werdet eines Tages sehen, welche reiche Ernte dieses kleine Körnlein hervorbringen wird.
Auf dem Weg, den wir für unsere Brüder abstecken, sind große Hindernisse zu besiegen, Schwierigkeiten von mehr als einer Art zu überwinden. Erfahrung und Scharfsinn werden darüber triumphieren; aber das Ziel ist so schön, daß es alle Segel zu setzen gilt, um es zu erreichen. Ihr wollt Italien revolutionieren? Sucht nach dem Papst, dessen Porträt wir soeben entworfen haben. Ihr wollt die Herrschaft der Auserwählten auf dem Thron der babylonischen Hure errichten? Sorgt, daß der Klerus unter eurer Fahne marschiert und dabei immer noch glaubt, er marschiere unter dem Banner der Apostolischen Schlüssel. Ihr wollt die letzte Spur der Tyrannen und Unterdrücker verschwinden lassen? Spannt eure Netze aus wie Simon Bar Jona, spannt sie aus auf dem Boden der Sakristeien, der Seminare und der Klöster statt auf dem Meeresgrund, und wenn ihr nichts überstürzt, versprechen wir euch einen wunderbareren Fischfang als der seine war. Der Fischer wurde Menschenfischer, und ihr werdet Freunde um den Apostolischen Stuhl gruppieren. Ihr werdet eine Revolution in Tiara und Chorrock in eurem Netz haben, die mit dem Kreuz und der Kirchenfahne marschiert, eine Revolution, die nur ein klein wenig angestachelt zu werden braucht, um die Welt an ihren vier Ecken in Brand zu setzen.[8]
Es bleibt uns jetzt zu untersuchen, wie erfolgreich dieser Plan gewesen ist.
Die Aufklärung, mein Freund, „ist in den Wind gesät“
Während des 19. Jahrhunderts wurde die Gesellschaft zusehends von den liberalen Ideen der Aufklärung und der Französischen Revolution durchdrungen, zum großen Schaden der katholischen Kirche und des katholischen Staates. Die angeblich „netteren und sanfteren“ Ideen des religiösen Pluralismus, des religiösen Indifferentismus, einer Demokratie, die glaubt, alle Autorität komme vom Volk, falsche Begriffe von Freiheit, die Trennung von Staat und Kirche, Religionstreffen und andere Neuerungen ergriffen die Geister eines Europas der Post-Aufklärung und steckten Staats- und Kirchenmänner gleichermaßen an.
Die Päpste des 19. und frühen 20. Jahrhunderts führten in voller Kampfrüstung Krieg gegen diese gefährlichen Tendenzen. In ihrer klarsichtigen Geistesgegenwart, die in einer kompromißlosen Sicherheit des Glaubens wurzelte, ließen sich diese Päpste nicht täuschen. Sie wußten, daß schlechte Prinzipien, egal wie ehrenvoll sie scheinen mögen, keine gute Frucht tragen können; und diese Grundsätze waren aufs höchste böse, zumal sie nicht nur in der Häresie, sondern auch in der Apostasie wurzelten.
Wie kommandierende Generale, die ihre Pflicht erkennen, das Terrain um jeden Preis zu verteidigen, richteten diese Päpste mächtige Kanonen auf die Irrtümer der modernen Welt und feuerten unaufhörlich. Die Enzykliken waren ihre Kanonenkugeln und verfehlten nie ihr Ziel.[9]
Der vernichtendste Schlag kam 1864 in Form des monumentalen Syllabus der Irrtümer von Papst Pius IX., und als der Rauch verzogen war, hatten alle an der Schlacht Beteiligten keinen Zweifel mehr, wer auf welcher Seite stand. Die Demarkationslinien waren klar gezogen. In diesem großen Syllabus verurteilte Pius IX. die grundlegenden Irrtümer der modernen Welt, nicht weil sie modern waren, sondern weil diese neuen Ideen im pantheistischen Naturalismus verwurzelt und daher einerseits mit der katholischen Lehre unvereinbar, andererseits für die Gesellschaft zerstörerisch waren.
Die Lehren des Syllabus waren Anti-Liberalismus, und die Prinzipien des Liberalismus waren ein Gegen-Syllabus. Das wurde unzweifelhaft von allen Parteien erkannt. P. Denis Fahey bezeichnete diesen Entscheidungskampf als „Pius IX. gegen die pantheistische Vergöttlichung des Menschen.“[10] Und als Sprecher der anderen Seite erklärte der französische Reimaurer Ferdinand Buisson ähnlich: „Eine Schule kann nicht neutral bleiben zwischen dem Syllabus und der »Erklärung der Menschenrechte«.“[11]
„Liberale Katholiken“
Und doch erlebte das 19. Jahrhundert eine neue Art Katholiken, die utopischerweise einen Kompromiß zwischen den beiden suchten. Diese Männer suchten das, was sie in den Prinzipien von 1789 für „gut“ hielten, und versuchten, es in die katholische Kirche einzubringen. Viele, vom Zeitgeist angesteckte Kleriker wurden in diesem „in den Sakristeien und Seminaren“ ausgeworfenen Netz gefangen. Sie wurden als „Liberale Katholiken“ bekannt. Papst Pius IX. machte die Bemerkung, sie seien die schlimmsten Feinde der Kirche. Trotzdem nahm ihre Zahl zu.
Papst Pius X. und der Modernismus
Diese Krise erreichte in etwa zu Beginn des 20. Jahrhunderts ihren Höhepunkt, als der Liberalismus von 1789 vom Wind zum Wirbelsturm des Modernismus anwuchs. P. Vincent Miceli stellte diese Häresie als solche heraus, indem er die „Dreieinigkeit der Wurzeln“ des Modernismus bezeichnete. Er schrieb:
1) Der religiöse Vorfahre ist die (protestantische) Reformation;
2) Der philosophische Vater ist die Aufklärung;
3) Die politische Abstammung liegt in der Französischen Revolution.[12]
Papst Pius X., der den päpstlichen Thron 1903 bestieg, erkannte den Modernismus als eine sicher tödliche Seuche, die es aufzuhalten galt. Er schrieb, die wichtigste Verpflichtung des Papstes sei es, die Reinheit und Unberührtheit der katholischen Lehre sicherzustellen; er stellte weiterhin fest, daß er in seiner wichtigsten Pflicht versagen würde, wenn er nichts unternähme.[13]
Der heilige Pius X. führte Krieg gegen den Modernismus, gab eine Enzyklika (Pascendi) und eine Sammlung verurteilter Lehrsätze (Lamentabili) gegen ihn heraus; er führte den Antimodernisteneid ein, der von allen Priestern und Lehrern der Theologie abgelegt werden mußte, reinigte die Seminare und die Universitäten von Modernisten und exkommunizierte die Hartnäckigen und Reuelosen.
Der heilige Pius X. hielt in seinen Tagen die Verbreitung des Modernismus wirksam auf. Es wird jedoch berichtet, daß, als man ihn dazu beglückwünschte, diesen schweren Irrtum ausgemerzt zu haben, er sofort antwortete, er habe es trotz all seiner Bemühungen nicht geschafft, dieses Monster zu töten, er habe es vielmehr nur in den Untergrund getrieben. Er warnte: Wenn die Führer der Kirche nicht wachsam seien, werde es in der Zukunft zurückkehren, bösartiger als je zuvor.[14]
Die Kurie ist auf der Hut
Ein wenig bekanntes Drama, das sich unter der Regierung von Papst Pius XI. ereignete, zeigt, daß die Untergrundströmung des modernistischen Gedankengutes in der Zeitspanne unmittelbar nach Pius X. lebendig und stark war.
P. Raymond Dulac berichtet, Papst Pius XI. habe im Konsistorium vom 23. Februar 1923 dreißig Kardinäle über die Zweckmäßigkeit befragt, ein ökumenisches Konzil einzuberufen. Anwesend waren so berühmte Prälaten wie die Kardinäle Merry del Val, De Lai, Gasparri, Boggiani und Billot. Die Kardinäle rieten davon ab.
Kardinal Billot warnte: „Das Vorhandensein tiefer Differenzen quer durch den Episkopat kann nicht verheimlicht werden... [Sie] führen möglicherweise zu Diskussionen, die kein Ende nehmen.“
Boggiani erinnerte an die modernistischen Theorien, von denen, wie er sagte, ein Teil des Klerus und der Bischöfe nicht ausgenommen seien. „Diese Mentalität könnte bestimmte Väter dazu bewegen, Anträge zu stellen und Methoden einzuführen, die mit den katholischen Traditionen unvereinbar sind.“
Billot war noch genauer. Er brachte seine Furcht zum Ausdruck, das Konzil könnte „manövriert“ werden durch „die schlimmsten Feinde der Kirche, die Modernisten, die, wie gewisse Hinweise zeigen, bereits im Begriff sind, die Revolution in der Kirche, ein neues 1789, hervorzubringen.“[15]
Indem sie aus diesen Gründen von einem Konzil abrieten, erwiesen sich diese Kardinäle fähiger, die „Zeichen der Zeit“ zu erkennen, als alle Theologen nach dem Zweiten Vatikanum zusammen. Ihre Warnung könnte sogar in etwas noch Tieferem wurzeln. Sie könnten von Gedanken an die Schriften des berüchtigten Illuminaten, des exkommunizierten Kanonikus Roca (1830-1893) verfolgt gewesen sein, der die Revolution und eine Kirchen“reform“ predigte und der den Umsturz der Kirche, ausgelöst durch ein Konzil, voraussagte.
Kanonikus Rocas revolutionäre Delirien
In seinem Buch Athanasius und die Kirche unserer Zeit erwähnt Bischof Graber Kanonikus Rocas Voraussage „einer neuen erleuchteten Kirche, die vom Sozialismus Jesu und seiner Apostel beeinflußt ist.“[16]
In der Mitte des 19. Jahrhunderts hatte Roca vorhergesagt: „Die neue Kirche, die vielleicht nichts mehr von der scholastischen Lehre und von der Urform der früheren Kirche bewahren wird können, wird nichtsdestoweniger von Rom die Weihe und die kanonische Jurisdiktion empfangen.“ In seinem Kommentar zu dieser Vorhersage stellt Bischof Graber fest: „Noch vor wenigen Jahren konnten wir uns dies nicht vorstellen, aber heute...?“[17]
Kanonikus Roca sagte auch eine liturgische „Reform“ voraus. Im Hinblick auf die zukünftige Liturgie glaubte er, „daß der göttliche Kult, so wie ihn die Liturgie, das Zeremoniell, das Ritual und die Vorschriften der römischen Kirche regeln, demnächst auf einem ökumenischen Konzil (!) eine Umwandlung erfahren wird, die ihm die verehrungswürdige Einfachheit des goldenen apostolischen Zeitalters zurückgeben wird in Übereinstimmung mit dem Gewissen und der modernen Zivilisation.“[18]
Er sagte voraus, daß durch dieses Konzil „eine vollendete Übereinstimmung der Ideale der modernen Zivilisation und jener Christi und Seines Evangeliums“ eingeleitet werde. „Das wird die Weihe der neuen Sozialordnung und die feierliche Taufe der modernen Zivilisation sein.“
Roca sprach auch über die Zukunft des Papsttums. Er schrieb: „Eine Opferung bahnt sich an, die eine feierliche Sühne darstellt... Das Papsttum wird fallen; es wird sterben unter dem geheiligten Messer, das die Väter des letzten Konzils schmieden werden. Der päpstliche Cäsar ist eine für das Opfer gekrönte Hostie.“[19]
Roca sagte begeistert eine „neue Religion“, ein „neues Dogma“, ein „neues Ritual“, ein „neues Priestertum“ voraus. „Die neuen Priester bezeichnete er als »Progressisten« [sie], er spricht von der »Unterdrückung« der Soutane und von der Heirat der Priester.“[20]
Einen beklemmenden Widerhall Rocas und der Alta Vendita findet man in den Worten des Rosenkreuzers Dr. Rudolf Steiner, der 1910 erklärte: „Wir brauchen ein Konzil und einen Papst, der es ausruft.“[21]
Das Große Konzil, das es nie gab
Um 1948 zog Papst Pius XII. auf die Bitte des unerschütterlich rechtgläubigen Kardinals Ruffini hin die Einberufung eines allgemeinen Konzils in Erwägung und verbrachte sogar einige Jahre mit den nötigen Vorbereitungen. Es gibt Beweise dafür, daß progressive Elemente in Rom schließlich Pius XII. davon abbrachten, es zu verwirklichen, da diese Konzilsvorbereitungen ausdrückliche Hinweise darauf gaben, im Einklang mit Humani Generis zu stehen. So wie dieses große Rundschreiben von 1950, würde dieses Konzil „falsche Ansichten, die die Grundlagen der katholischen Lehre zu untergraben drohen“ 'bekämpfen.[22]
Tragischerweise kam Papst Pius XII. zur Überlegung, er sei in den Jahren zu fortgeschritten, um diese monumentale Aufgabe auf sich zu nehmen, und er fand sich mit dem Gedanken ab, daß „dies eine Aufgabe für seinen Nachfolger“ sein würde.[23]
Roncalli „erteilt dem Okumenismus die kirchliche Weihe“
Während des Pontifikates Papst Pius' XII. (1939-1958) bewahrte das Heilige Offizium unter der fähigen Führung des Kardinal Ottaviani eine sichere katholische Landschaft, indem es die wilden Pferde des Modernismus in sicherer Umzäunung hielt. Viele der heutigen modernistischen Theologen erzählen verächtlich, wie ihnen und ihren Freunden in diesem Zeitraum „der Maulkorb angelegt“ war.
Aber selbst Ottaviani konnte nicht verhindern, was 1958 geschehen sollte. Eine neue Art von Papst, „von dem die Progressisten glaubten, er unterstütze ihre Sache“[24] bestieg den päpstlichen Stuhl und zwang einen zögernden Ottaviani, das Schloß zu entfernen, die Umzäunung zu öffnen und sich selbst auf die „wilde Flucht“ einzustellen.
Indes war eine solche Sachlage nicht unvorhergesehen. Anläßlich der Nachricht vom Tode Pius XII. meinte der alte Dom Lambert Beauduin, ein Freund von Kardinal Roncalli (dem zukünftigen Papst Johannes XXIII.) im vertrauten Gespräch mit P. Louis Bouyer: „Wenn sie Roncalli wählten, wäre alles gerettet; er wäre imstande, ein Konzil einzuberufen und den Ökumenismus anzuerkennen.“[25]
Und so geschah es: Kardinal Roncalli wurde gewählt und berief ein Konzil ein, das dem Ökumenismus „die kirchliche Weihe erteilte“. Die „Revolution in Tiara und Chormantel“ war in die Wege geleitet.
Die Revolution Papst Johannes' XXIII.
Es ist wohlbekannt und hervorragend dokumentiert,[26] daß eine Clique liberaler Theologen (periti) und Bischöfe sich des Zweiten Vatikanums in der Absicht bemächtigte, die Kirche durch Einpflanzung einer „neuen Theologie“ nach ihren eigenen Vorstellungen umzugestalten. Kritiker und Verteidiger des Zweiten Vatikanums sind sich in diesem Punkt einig.
Bischof Aloysius J. Wycislo (ein überschwenglicher Verteidiger der Revolution des Zweiten Vatikanums) erklärt in seinem Buch Das II. Vatikanum wieder besucht mit Begeisterung: „Theologen und Bibelgelehrte, die jahrelang unter besonderer vatikanischer Beobachtung gestanden hatten, tauchten als periti [theologische Experten, welche die Bischöfe beim Konzil berieten] auf, und ihre Bücher und Kommentare, verfaßt im Sog des Zweiten Vatikanums, wurden zum populären Lesestoff.“[27]
Er bemerkt, daß „Papst Pius' XII. Rundschreiben Humani Generis eine vernichtende Auswirkung auf die Arbeit einer Anzahl vorkonziliarer Theologen“ hatte,[28] und erklärt: „Während der ersten Vorbereitungen auf das Konzil waren jene Theologen (hauptsächlich Franzosen, einige Deutsche), deren Aktivitäten von Papst Pius XII. beschränkt worden waren, noch im Abseits. Papst Johannes hob in aller Stille den Bann, der auf einigen der einflußreichsten lastete, auf. Trotzdem blieb eine gewisse Anzahl den Beamten des Heiligen Offiziums verdächtig.“[29]
Bischof Wycislo stimmt das Loblied auf die triumphierenden Progressisten wie Hans Küng, Karl Bahner, John Courtney Murray, Yves Congar, Henri de Lubac, Edward Schillebeeckx und Gregory Baum an, die vor dem Konzil als verdächtig angesehen worden Waren, jetzt aber die führenden Leuchten der Theologie nach dem Zweiten Vatikanum sind.[30]
In der Tat hatten diejenigen, die Papst Pius XII. für ungeeignet gehalten hatte, die Straßen des Katholizismus abzuschreiten, jetzt die Kontrolle über die Stadt. Und wie um ihren Erfolg zu krönen, wurde kurz nach der Schließung des Konzils der Antimodernisteneid in aller Stille abgeschafft. Der heilige Pius X. hatte es richtig vorausgesehen. Ein Mangel an Wachsamkeit der Autorität hatte es dem Modernismus erlaubt, mit doppelter Kraft zurückzukehren.
Unter einem neuen Banner marschieren
Es gab beim Zweiten Vatikanum unzählige Schlachten zwischen der Internationalen Gruppe der Väter, die für den Erhalt der Tradition kämpften, und der progressistischen Gruppe von den Ufern des Rheins. Tragischerweise hatte am Ende letztere, das liberale und modernistische Element, die Oberhand gewonnen.[31]
Für jeden, der Augen hatte zu sehen, war es offensichtlich, daß das Konzil die Tore zu Ideen öffnete, die vorher in Bezug auf die Lehre der Kirche anathema gewesen waren, aber im Gleichschritt mit modernistischem Gedankengut sind. Dies geschah nicht zufällig, sondern war beabsichtigt.
Die Progressisten beim Zweiten Vatikanum vermieden die Verurteilung modernistischer Irrtümer. Ebenso fügten sie absichtlich Zweideutigkeiten in die Konzilstexte ein, die sie nach dem Konzil auszuwerten gedachten.[32] Diese Zweideutigkeiten wurden gebraucht, um einen Ökumenismus zu fördern, der von Papst Pius XI. verurteilt worden war, eine Religionsfreiheit,[33] die von den Päpsten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts (besonders Papst Pius IX.) verurteilt worden war, eine neue Liturgie unter Berücksichtigung des Ökumenismus, die Erzbischof Bugnini „eine große Errungenschaft der katholischen Kirche“ nannte, eine Kollegialität, die in das Herz des päpstlichen Primates stieß, und „eine neue Einstellung zur Welt“ - besonders in einem der radikalsten aller Konzilsdokumente, Gaudium et Spes.
Wie es die Autoren der Ständigen Anweisung der Alta Vendita gehofft hatten, fanden die Begriffe der liberalen Kultur endlich Anklang unter den Größen der katholischen Hierarchie und wurden dadurch in der ganzen Kirche verbreitet. Das Resultat war eine noch nie dagewesene Glaubenskrise, die sich täglich verschlimmert. Gleichzeitig preisen zahllose hochrangige Kirchenmänner, offensichtlich benebelt durch den „Konzilsgeist“, ständig jene nachkonziliaren Reformen, die zu dieser Katastrophe geführt haben.
Jubelrufe von den freimaurerischen Zuschauerrängen
Aber nicht nur viele unserer Kirchenführer, sondern auch Freimaurer feiern die Richtung, welche die Ereignisse nehmen. Sie jubeln, daß den Katholiken endlich „das Licht aufgegangen“ sei, da es den Anschein hat, daß viele ihrer maurerischen Grundsätze von der Kirche gutgeheißen worden sind.
Yves Marsaudon vom Schottischen Ritus pries den auf dem Zweiten Vatikanum genährten Ökumenismus in seinem Buch Der Ökumenismus aus der Sicht eines Freimaurers von Tradition. Er sagte:
Die Katholiken... sollten nicht vergessen, daß alle Wege zu Gott führen, und sie werden zugeben müssen, daß diese mutige Idee der Freidenkerei, die man zu Recht eine Revolution nennen kann -hervorgegangen aus unseren Freimaurerlogen -, sich herrlich über die Kuppel von Sankt Peter ausgebreitet hat.[34]
Der nachkonziliare Geist des Zweifels und der Revolution erwärmte offensichtlich das Herz des französischen Freimaurers Jacques Mitterand, der anerkennend schrieb:
Es hat sich in der Kirche etwas geändert und die Antworten des Papstes auf die brennenden Fragen wie den Zölibat der Priester oder die Geburtenregelung werden innerhalb der Kirche selbst leidenschaftlich diskutiert. Das Wort des Papstes wird von gewissen Bischöfen, von Priestern und von Gläubigen in Frage gestellt. Für einen Freimaurer ist ein Mensch, der das Dogma in Frage stellt, bereits ein Freimaurer ohne Schurz.[35]
Marcel Prelot, ein Senator des Departement Doubs in Frankreich, geht in seiner Darstellung dessen, was vorgefallen ist, noch viel weiter. Er schreibt:
Wir haben eineinhalb Jahrhunderte lang gekämpft, um unseren Anschauungen innerhalb der Kirche zum Durchbruch zu verhelfen, und wir haben unser Ziel nicht erreicht. Dann kam endlich das II. Vatikanum, und wir haben triumphiert. Von nun an sind die Thesen und die Prinzipien des liberalen Katholizismus von der heiligen Kirche endgültig und offiziell akzeptiert.[36]
Prelots Feststellung macht einen Kommentar nötig, denn wir müssen heute zwischen der Kirche und Kirchenmännern unterscheiden. Trotz aller Ansprüche der Freimaurerei ist es unmöglich für Lehrirrtümer, von der katholischen Kirche als solcher „endgültig und offiziell akzeptiert“ zu werden. Die Kirche, der mystische Leib Christi, kann nicht dem Irrtum verfallen. Unser Herr hat versprochen, daß „die Pforten der Hölle sie nicht überwältigen werden“ (Mt 16, 18). Aber das heißt nicht, daß Kirchenmänner, selbst auf höchster Ebene, nicht vom liberalen Zeitgeist angesteckt werden und Ideen und Praktiken, die dem ständigen Lehramt der Kirche entgegenstehen, fördern können.[37]
Ein Bruch mit der Vergangenheit
Jene „Konservativen“, die leugnen, daß verschiedene Punkte im Zweiten Vatikanum einen Bruch mit der Tradition und früheren Äußerungen des Lehramtes - wenigstens durch Zweideutigkeit, Schlüsse, die gezogen werden können, und Auslassungen - darstellen, haben es versäumt, den eigentlichen Antreibern und Aufrührern des Konzils zuzuhören, die dies schamlos bestätigen.
Yves Congar, einer der Verfasser der Reform, bemerkte mit stiller Genugtuung, daß die Kirche „friedlich ihre Oktoberrevolution vollzogen“ hat.[38]
Derselbe Pater Yves Congar stellte fest, daß die Erklärung der Religionsfreiheit des Zweiten Vatikanums dem Syllabus von Papst Pius IX. entgegensteht. Im Hinblick auf Artikel 2 dieser Erklärung sagte er:
Es kann nicht geleugnet werden, daß ein Text wie dieser materiell etwas anderes sagt als der Syllabus von 1864, und beinahe sogar das Gegenteil der Sätze 15 und 77-79 dieses Dokumentes.[39]
Schließlich schrieb vor einigen Jahren Kardinal Ratzinger, offenbar nicht erschüttert durch dieses Eingeständnis, daß er den Konzilstext Gaudium et Spes für einen „Gegensyllabus“ hält. Er stellte fest:
Wenn man nach einer Gesamtdiagnose für den Text [Gaudium et Spes] sucht, könnte man sagen, daß er (in Verbindung mit den Texten über Religionsfreiheit und über die Weltreligionen) eine Revision des Syllabus Pius' IX., eine Art Gegensyllabus darstellt... Begnügen wir uns hier mit der Feststellung, daß der Text die Rolle eines Gegensyllabus spielt und insofern den Versuch einer offiziellen Versöhnung der Kirche mit der seit 1789 gewordenen neuen Zeit darstellt.[40]
Das seit 1789 neu gewordene Zeitalter besteht in seiner Auswirkung in seiner Erhebung der „Menschenrechte“ über die Rechte Gottes.
In Wahrheit ist Kardinal Ratzingers Kommentar beängstigend, insbesondere, da er von jenem Mann kommt, der als Präfekt der Heiligen Kongregation für die Glaubenslehre damit beauftragt ist, über die Reinheit der katholischen Lehre zu wachen. Aber wir können auch eine ähnliche Bemerkung des progressistischen Kardinals Suenens, selbst Konzilsvater, zitieren, der von „alten Regimen“ spricht, die zu Ende gegangen seien. Die Worte, die er gebrauchte, um das Konzil zu preisen, sind äußerst vielsagend, beklemmend und belastend. Suenens erklärte: „Das Vati-kanum II ist das 1789 der Kirche.“[41]
Der Status der Dokumente des II. Vatikanums
Jahrelang haben die Katholiken unter der falschen Vorstellung gelitten, sie müßten das Pastoralkonzil, nämlich das Zweite Vatikanum, mit derselben Glaubenszustimmung, die sie den dogmatischen Konzilen schulden, annehmen. Das ist jedoch nicht der Fall.
Die Konzilsväter bezogen sich wiederholt auf das Zweite Vatikanum als einem Pastoralkonzil, einem Konzil, das sich nicht damit beschäftigte, den Glauben zu definieren, sondern anzuwenden.
Die Tatsache, daß das Zweite Vatikanum gegenüber einem dogmatischen Konzil untergeordnet ist, wurde durch das Zeugnis eines Konzilsvaters, nämlich Bischof Thomas Morris bestätigt, das gemäß seinem Wunsche nicht vor seinem Tod enthüllt wurde:
Ich war erleichtert, als man uns mitteilte, daß das Konzil nicht darauf aus war, Lehrsätze zu definieren oder endgültige Erklärungen abzugeben, denn ein Lehrsatz muß sehr sorgfältig formuliert werden, und ich habe im Gegensatz dazu die Konzilsdokumente als Versuch und als reformbedürftig angesehen.[42]
Beim Abschluß des Zweiten Vatikanums fragten die Bischöfe den Generalsekretär des Konzils, Erzbischof Pericle Felici, nach dem, was Theologen die „theologische Note“ des Konzils nennen, das heißt, nach dem lehramtlichen „Gewicht“ der Lehren des Vatikanum II. Felici antwortete:
Man muß je nach den Schemata jene Kapitel, die bereits in der Vergangenheit Gegenstand dogmatischer Definitionen gewesen sind, von den übrigen unterscheiden. Was die Erklärungen betrifft, die den Charakter einer Neuerung haben, muß man Zurückhaltung üben.[43]
Nach dem Abschluß des Zweiten Vatikanums gab Paul VI. diese Erklärung:
Da gibt es diejenigen, die fragen, welche Autorität, welche theologische Qualifikation das Konzil seinen Lehren geben wollte, wohlwissend, daß es vermied, feierliche dogmatische Definitionen, die Unfehlbarkeit beanspruchen, zu verabschieden. Die Antwort kennt jeder, der sich an die Konzilserklärung vom 6. März 1964, wiederholt am 16. November 1964, erinnert: Angesichts des pastoralen Charakters des Konzils vermied es dieses, auf außerordentliche Weise Dogmen mit dem Merkmal der Unfehlbarkeit zu verkünden.[44]
Mit anderen Worten: Das Zweite Vatikanum beansprucht im Gegensatz zu einem dogmatischen Konzil keine unbedingte Glaubenszustimmung.
Die wortreichen und zweideutigen Sätze des Zweiten Vatikanums stehen nicht auf gleichem Niveau mit dogmatischen Verkündigungen. Daher sind auch die Neuerungen des Zweiten Vatikanums für den Gläubigen nicht unbedingt bindend. Katholiken dürfen „Vorbehalte äußern“ und sogar jenen Lehren des Konzils widerstehen, welche mit dem ständigen Lehramt der Jahrhunderte im Widerstreit stehen.
Eine Revolution in Tiara und Chormantel
Die nachkonziliare Revolution weist alle Merkmale der Erfüllung der Pläne der Ständigen Anweisung der Alta Vendita sowie der Prophezeiungen des Kanonikus Roca auf:
1) Die ganze Welt hat einen tiefgehenden Wandel innerhalb der katholischen Kirche auf internationaler Ebene erlebt, einen Wandel, der sich im Gleichschritt mit der modernen Welt vollzieht.
2) Die Verteidiger und die Gegner des Zweiten Vatikanums betonen übereinstimmend, daß gewisse lehramtliche Ausrichtungen des Konzils und seit dem Konzil einen Bruch mit der Vergangenheit darstellen.
3) Die Freimaurer selbst jubeln, daß dank des Konzils ihre Ideen „sich so herrlich über die Kuppel von Sankt Peter ausgebreitet“ haben.
Der Leidensweg der Kirche
Daher ist der Leidensweg, den unsere heilige Kirche gegenwärtig geht, auch kein großes Geheimnis. Indem sie die Päpste der Vergangenheit rücksichtslos ignorierten, haben unsere gegenwärtigen Kirchenführer eine kompromittierte Struktur errichtet, die in sich selbst zusammenfällt. Obwohl Paul VI. darüber klagte, daß sich „die Kirche in einem Zustand der Selbstzerstörung“ befände, beharrte er, wie das gegenwärtige Pontifikat, darauf, daß das für die Selbstzerstörung verantwortliche verheerende aggiornamento mit Volldampf weiter vorangetrieben werde.
Angesichts dieser „teuflischen Verwirrung“ (Worte, die Schwester Lucia von Fatima gebrauchte, um die gegenwärtige Geisteshaltung vieler in der heutigen Hierarchie zu beschreiben) ist die einzige Antwort für alle betroffenen Katholiken:
1) Viel zu beten, vor allem den Rosenkranz;
2) die überlieferte Glaubens- und Sittenlehre, wie sie in den vorkonziliaren Schriften vorgefunden wird, sich anzueignen und sie zu leben;
3) der lateinischen tridentinischen Messe anzuhangen, in welcher der katholische Glaube und der Geist der Anbetung unbeeinflußt vom heutigen Ökumenismus in ihrer Fülle zu finden sind;
4) mit ganzer Seele allen liberalen nachkonziliaren Strömungen, die am mystischen Leibe Christi Verwüstungen anrichten, zu widerstehen;
5) andere liebevoll in den Glaubensüberlieferungen zu unterrichten und sie vor den Zeitirrtümern zu warnen;
6) zu beten, daß eine ansteckende Rückkehr zur Vernunft eine ausreichende Anzahl Kirchenfürsten mitreißen möge;
7) großes Vertrauen in Unsere Liebe Frau und in ihre Macht zu setzen, die imstande ist, unsere Kirchenführer zur katholischen Tradition zurückzuführen;
8) niemals einen Kompromiß einzugehen.
„Nur Sie kann euch helfen''
Da der gegenwärtige Kampf wesensmäßig eine übernatürliche Schlacht ist, dürfen wir die übernatürliche Hilfe, die uns in Fatima 1917 gegeben wurde, nicht außer acht lassen. Alle betroffenen Katholiken sollten getreu die Bitten Unserer Lieben Frau von Fatima erfüllen und besonders für die Weihe Rußlands an das Unbefleckte Herz Maria beten und arbeiten. Das wird der Schlüssel sein zur Zerstörung der „Irrtümer Rußlands“ nicht nur in Rußland, sondern weitweit, einschließlich innerhalb der Kirche. Denn in dem versprochenen Triumph des Unbefleckten Herzens werden die unbußfertigen Werkzeuge des Liberalismus, Modernismus und Naturalismus mit dem Fürsten dieser Welt zu einer großen ökumenischen Versammlung zusammengerufen werden, damit ihnen gemeinsam vom Fuß der Himmelskönigin das Haupt zertreten werde.
Anhang I
DER HASS DER FREIMAUREREI SEGEN DIE KATHOLISCHE KIRCHE
Das größte Hindernis in der Diskussion über Themen wie die Alta Vendita ist, daß viele Leute, Katholiken eingeschlossen, sich weigern zu glauben, daß die Freimaurerei die Kirche in einem solchen Ausmaß haßt, daß sie gegen sie in einer unentwegten, ausgeklügelten Kampagne Krieg führt.
Dennoch ist der Haß der Freimaurerei auf den Katholizismus und deren unverhohlenes Ziel, die Kirche zu zerstören, in katholischen wie in freimaurerischen Dokumenten in gleicher Weise bestätigt.
Zur Zeit der Französischen Revolution war der wohlbekannte Schlachtruf der Freimaurerei „Thron und Altar zu stürzen“, d.h., die Monarchien und den Katholizismus. Im späten 18. Jahrhundert schrieb der frühere Freimaurer, P. Augustine Barruel, „das Ziel ihrer Verschwörung sei, jeden Altar, auf dem Christus angebetet wird, umzustürzen.“[45]
Eines der dramatischsten Beispiele für den Haß der Freimaurerei auf Christus und seine Kirche findet sich in der Erklärung des Internationalen Kongresses in Genf 1868 und wird in Msgr. Dillons großartigem Buch Grand-Orient-Freimaurerei entlarvt angeführt. Ein Teil der Erklärung dieses Kongresses lautet:
Nieder denn mit Gott und Christus! Nieder mit den Despoten des Himmels und der Erde! Tod den Priestern! Das ist das Motto unseres großen Kreuzzuges.[46]
Die Päpste gegen das Neuheidentum
Die großen, wachsamen Päpste des späten 18., des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts schlugen ständig Alarm gegen die Geheimgesellschaften, ihre liberalen Grundsätze und ihren Haß auf die Christenheit.
P. E. Cahill S.J., schreibt in seinem Buch Die Freimaurerei und die antichristliche Bewegung:
Die päpstlichen Verurteilungen der Freimaurerei sind so streng und durchgreifend in ihrer Grundhaltung, daß sie durchaus einzigartig in der Geschichte kirchlicher Gesetzgebung dastehen. In den letzten zwei Jahrhunderten wurde die Freimaurerei von wenigstens zehn Päpsten ausdrücklich mit dem anathema belegt und wurde direkt oder indirekt von fast jedem Papst, der auf dem Stuhl Petri saß, verurteilt... Die Päpste bezichtigen die Freimaurer okkulter, krimineller Tätigkeiten, „schändlicher Taten“, der Verehrung Satans selbst (eine Bezichtigung, die in einigen päpstlichen Dokumenten angedeutet ist), der Niedertracht, Gotteslästerung, Sakrilegien und der schaurigsten Häresien früherer Zeiten; der systematischen Praxis von Morden; des Verrates gegen den Staat, der anarchistischen und revolutionären Grundsätze und der Begünstigung und Förderung dessen, was man heute Bolschewismus (russischen Kommunismus) nennt; der Zerrüttung und Pervertierung der Gesinnung der Jugend; der schändlichen Scheinheiligkeit und Lüge, mit Hilfe welcher die Freimaurer danach streben, ihre Bosheit unter einem Mantel der Redlichkeit und des Anstandes zu verbergen, während sie in Wirklichkeit die wahre „Synagoge Satans“ sind, deren Ziel und Zweck die völlige Zerstörung der Christenheit ist.[47]
Papst Leo XIII.
Unter all den Verurteilungen der Freimaurerei ist Papst Leo XIII. Rundschreiben Humanuni Genus unvergleichlich in seiner Kraft und Klarheit. Eine vollständigere und deutlichere Erklärung und Verurteilung der Übel und Irrtümer der Freimaurerei wird man in keiner anderen lehramtlichen Äußerung finden. Wieder und wieder betont der Papst in diesem Rundschreiben, daß das Ziel der Freimaurerei nichts weniger ist als die völlige Zerstörung der Kirche und der Christenheit. Er schreibt:
Denn schon halten diese ihre Pläne nicht mehr geheim, und sie stacheln sich höchst verwegen untereinander auf gegen den allmächtigen Gott. Offen und ungescheut arbeiten sie daran, die Kirche zu vernichten; und zwar in der Absicht, - wenn es möglich wäre - die christlichen Völker aller Güter gänzlich zu berauben, die ihnen durch unseren Heiland Jesus Christus zuteil geworden sind.[48]
Papst Leo XIII. erklärt, daß die Freimaurerei ihrem Wesen nach antichristlich ist, da sie auf dem Naturalismus beruht. Der Naturalismus glaubt, daß die menschliche Natur und der Menschenverstand höchste Norm seien und es keine von Gott geoffenbarten Wahrheiten, welche die Menschen zu glauben verpflichtet sind, gibt.
Die Naturalisten leugnen die Autorität der katholischen Kirche als Gottes Stimme auf Erden und „darum gilt ihr ganz besonders der grimmige Kampf der Feinde.“[49] Papst Leo XIII. weist auf das Zeugnis jener hin, „welche in die Sekte eingeweiht“ sind, und die früher schon und auch in neuester Zeit dies als den wahren Plan der Maurer erklärten: Die katholische Kirche nämlich aufs äußerste zu bekämpfen; und nicht zu ruhen, bis sie alles ausgerottet hätten, was immer die Päpste um der Religion willen errichtet haben.[50]
Auch stellt er fest, daß die Freimaurer es als Rechtens erachten, daß man „ungestraft [...] in Rede, Schrift und Lehrvorträgen sogar die Fundamente der katholischen Lehre“ angreift.[51]
Papst Leo erklärte, daß eines ihrer wirksamsten Mittel, gegen die Kirche Krieg zu führen, die Förderung des religiösen Indifferentismus sei, also der Idee, daß es keinen Unterschied mache, welcher Religion man angehöre.[52] Dies aber untergräbt alle Religionen, vor allem aber die katholische, da nur die katholische Kirche mit Bestimmtheit lehrt (und wirksam zeigt), daß sie die eine, wahre, von Gott gestiftete Religion ist.
Die Freimaurer selbst rühmen sich, die treibende Kraft hinter der „Erklärung der Menschenrechte“ und der Französischen Revolution gewesen zu sein.[53] Ihre Absicht ist es, die Kultur von ihren christlichen Verankerungen zu lösen und sie auf das Fundament des Naturalismus zu setzen, wo Gott keinen Platz hat. Es war dieses verderbliche Ziel, das Papst Leo XIII. meinte, als er sagte:
Denn die Religion und die Kirche, welche Gott gegründet hat und auf immer schirmt, zerstören zu wollen und das Heidentum mit dessen Sitten und Gebräuchen nach achtzehnhundert Jahren wieder zurückrufen zu wollen: das ist doch ein Beweis von ganz außerordentlicher Torheit und gottlosem Frevel.[54]
Diejenigen, die sich weigern zu glauben, daß die Freimaurerei auf die Zerstörung der Kirche hinarbeitet, handeln einfach deshalb so, weil sie es nicht glauben wollen. Die Päpste und die Freimaurer selbst sorgen für ausreichende Zeugnisse für den maurerischen Haß und den eingestandenen Krieg gegen die katholische Kirche.
Anhang II
ANTIMODERNISTENEID
DER ANTIMODERNISTENEID
angeordnet von Papst Pius X. am 1. September 1910 und verpflichtend für alle Priester und Professoren der Philosophie und Theologie. 1967 von Paul VI. abgeschafft.
Ich umfasse fest und nehme an alles und jedes einzelne, was vom irrtumslosen Lehramt der Kirche bestimmt, aufgestellt und erklärt ist, besonders die Hauptstücke ihrer Lehre, die unmittelbar den Irrtümern der Gegenwart entgegen sind.
Erstens: Ich bekenne, daß Gott, der Ursprung und das Ende aller Dinge, mit dem natürlichen Licht der Vernunft durch das, was geschaffen ist, d.h. durch die sichtbaren Werke der Schöpfung, als Ursache mittels der Wirkung, mit Sicherheit erkannt und auch bewiesen werden kann.
Zweitens: Ich erkenne die äußeren Beweismittel der Offenbarung an, d.h. die Werke Gottes, in erster Linie die Wunder und Prophezeiungen, als ganz sichere Zeichen des göttlichen Ursprungs der christlichen Religion. Ich halte fest, daß sie dem Geist aller Zeiten und Menschen, auch der Gegenwart, auf das beste angepaßt sind.
Drittens: Fest glaube ich, daß die Kirche, die Hülterin und Lehrerin des geoffenbarten Wortes, durch den wahren und geschichtlichen Christus selbst, während seines Lebens unter uns, unmittelbar und direkt eingesetzt und daß sie auf Petrus, den Fürsten der apostolischen Hierarchie, und auf seine steten Nachfolger gebaut wurde.
Viertens: Ohne Rückhalt nehme ich die Glaubenslehre an, die von den Aposteln durch die rechtgläubigen Väter stets in demselben Sinn und in derselben Bedeutung bis auf uns gekommen ist. Deshalb verwerfe ich ganz und gar die irrgläubige Erfindung einer Entwicklung der Glaubenssätze, die von einem Sinn zu einem andern übergingen, der abweiche von dem Sinn, den die Kirche einst gemeint habe. Ebenso verwerfe ich jeden Irrtum, der das göttliche, der Braut Christi übergebene Vermächtnis, das von ihr treu bewahrt werden soll, durch eine Erfindung philosophischen Denkens oder durch eine Schöpfung des menschlichen Bewußtseins ersetzen will, das durch menschliches Bemühen langsam ausgebildet wurde und sich in Zukunft in unbegrenztem Fortschritt vollenden soll.
Fünftens: Als ganz sicher halte ich fest und bekenne aufrichtig, daß der Glaube nicht ein blindes religiöses Gefühl ist, das aus dem Dunkel des Unterbewußtseins im Drang des Herzens und aus der Neigung des sittlich geformten Willens entspringt, sondern daß er eine wahre Zustimmung des Verstandes zu der von außen durch Hören empfangenen Wahrheit ist, durch die wir auf die Autorität Gottes des Allwahrhaftigen hin für wahr halten, was uns vom persönlichen Gott, unserm Schöpfer und Herrn, bezeugt und geoffenbart worden ist.
In schuldiger Ehrfurcht unterwerfe ich mich und mit ganzem Herzen schließe ich mich an allen Verurteilungen, Erklärungen, Vorschriften, wie sie im Rundschreiben Pascendi und im Entscheid Lamentabili enthalten sind, besonders, insoweit sie sich auf die sogenannte Dogmengeschichte beziehen. Auch verwerfe ich den Irrtum derer, die behaupten, der von der Kirche vorgelegte Glaube könne der Geschichte widerstreiten und die katholischen Glaubenssätze könnten in dem Sinn, in dem sie jetzt verstanden werden, mit den Ursprüngen der christlichen Religion, wie sie wirklich waren, nicht in Einklang gebracht werden.
Ich verurteile und verwerfe auch die Auffassung derer, die sagen, ein gebildeter Christ führe ein Doppeldasein, das Dasein des Gläubigen und das Dasein des Geschichtsforschers, als ob es dem Geschichtsforscher erlaubt wäre, festzustellen, was der Glaubenswahrheit des Gläubigen widerspricht, oder Voraussetzungen aufzustellen, aus denen sich ergibt, daß die Glaubenssätze falsch oder zweifelhaft sind, wenn man sie nur nicht direkt leugnet.
Ich verwerfe ebenso eine Weise, die Heilige Schrift zu beurteilen und zu erklären, die die Überlieferung der Kirche, die Entsprechung zum Glauben (analogia fidei) und die Normen des Apostolischen Stuhls außer acht läßt, die sich den Erfindungen der Rationalisten anschließt und die Textkritik ebenso unerlaubt wie unvorsichtig als einzige oberste Regel anerkennt.
Auch die Auffassung derer verwerfe ich, die daran festhalten, ein Lehrer der theologischen Geschichtswissenschaften oder ein Schriftsteller auf diesem Gebiet müsse zuerst jede vorgefaßte Meinung vom übernatürlichen Ursprung der katholischen Überlieferung oder von einer Verheißung der göttlichen Hilfe zur steten Bewahrung einer jeden geoffenbarten Wahrheit ablehnen. Die Schriften der einzelnen Väter müßten nach rein wissenschaftlichen Grundsätzen erklärt werden unter Ausschluß jeder kirchlichen Autorität und mit derselben Freiheit des Urteils, mit der man jedes außerkirchliche Denkmal der Geschichte erforscht.
Endlich bekenne ich ganz allgemein: Ich habe nichts zu schaffen mit dem Irrtum, der die Modernisten glauben läßt, die heilige Überlieferung enthalte nichts Göttliches, oder, was noch viel schlimmer ist, der sie zu einer pantheistischen Deutung der Überlieferung führt, so daß nichts mehr übrigbleibt als die nackte, einfache Tatsache, die in einer Linie steht mit den gewöhnlichen Geschehnissen der Geschichte, die Tatsache nämlich, daß Menschen durch ihre eigenen Bemühungen, durch ihre Sorgfalt und Einsicht die von Christus und seinen Aposteln begonnene Schule in den nachfolgenden Zeitabschnitten fortsetzten. So halte ich denn fest, und bis zum letzten Hauch meines Lebens werde ich festhalten den Glauben der Väter an die sichere Gnadengabe der Wahrheit, die in der Nachfolge des bischöflichen Amtes seit den Aposteln ist, war und immer sein wird, so daß nicht das Glaubensgegenstand ist, was entsprechend der Kultur eines jeden Zeitabschnittes besser und passender scheinen könnte, sondern daß niemals in verschiedener Weise geglaubt, nie anders verstanden wird die absolute, unabänderliche Wahrheit, die seit Anfang von den Aposteln gepredigt wurde.
Ich gelobe, daß ich das alles getreu, unversehrt und rein beobachten und unverletzt bewahren, daß ich in der Lehre oder in jeder Art von Wort und Schrift nie davon abweichen werde. So gelobe ich, so schwöre ich, so helfe mir Gott und dieses heilige Evangelium Gottes.
(Kirchlich approbierte deutsche Übersetzung, sprachlich durchgesehen und neu veröffentlicht von Karl Haselböck, Freude an der Wahrheit Nr. 17, Wien 1991.)
GEBET FÜR DIE BEKEHRUNG DER FREIMAURER
Herr Jesus Christus, Du offenbarst Deine Allmacht am meisten, wenn Du verschonst und Dich erbarmst. Du hast gesagt: „Betet für jene, die euch verfolgen und verleumden“. Wir erflehen die Milde Deines heiligsten Herzens für die nach dem Ebenbild Gottes geschaffenen Seelen, die aber durch die tückischen Arglisten der Freimaurer furchtbar getäuscht sind und sich mehr und mehr auf den Weg des ewigen Verderbens verirren. Laß die Kirche, Deine Braut, von ihnen nicht länger unterdrückt werden; sei vielmehr durch die Fürsprache der allerseligsten Jungfrau, Deiner Mutter, und durch die Gebete der Heiligen besänftigt und gedenke Deiner unendlichen Barmherzigkeit. Ungeachtet ihrer Verderbtheit, führe eben diese Menschen zu Dir zurück, auf daß sie der Kirche durch eine reiche Buße Tröstung bringen, für ihre Untaten Wiedergutmachung leisten und für sich selbst die ewige Seligkeit sichern. Der Du lebst und herrschest in Ewigkeit. Amen.
(Rückübersetzung aus der Raccolta, 8. Auflage, S.410.)
Titel des Originals:
The Permanent Instruction
of the Alta Vendita
A Masonic Blueprint for the Subversion
of The Catholic Church
© 1999 by John Vennari
Das Büchlein ist von einem Artikel, der ursprünglich in der Ausgabe Februar 1997 der Catholic Family News, MPOBox 743, Niagara Falls, New York 14302, veröffentlicht worden ist adaptiert. Die Catholic Family News erscheinen monatlich. Probeexemplare sind auf Wunsch erhältlich.
Ins Deutsche übertragen von H.H. Dr. Gregorius D. Hesse
ISBN 3-901851-18-6
© 2000 by REX REGUM VERLAG A-3542 Jaidhof
[1] Anm. d. Übersetzers: Alta Vendita {Betonung auf dem „i“) ist eine nicht mehr gebräuchliche Form des italienischen alta Vendetta, was soviel heißt wie „edelmütige“ oder „vornehme Rache“. Jose Maria Kardinal Caro, der ehemalige Erzbischof von Santiago de Chile, schreibt Alta Vendetta: Cf. Jose Maria Cardenal Caro, The Mystery of Freemasonry Unveiled (Christian Book Club of America, Palmdale, California 1992), S.221. Bischof Dr. Rudolf Graber zitiert in Fußnote 64 seines Buches Athanasius und die Kirche unserer Zeit (J.Kral, Abensberg 1996) den vollständigen Titel der Ständigen Anweisung: „Istruzione permanente, Codice e quida pratica dei Preposti all'alta massoneria“ (Ständige Anweisung, Kodex und praktischer Führer der Vorgesetzten der hohen Maurerei) und eine Übersetzung der wichtigsten Textstellen (die hier Verwendung findet) aus: G.M. Pachtler, Der stille Krieg gegen Thron und Altar oder das Negative der Freimaurerei, nach Dokumenten (Amberg 1876), SS. 83-84; 87; 91f.; 92; 94f.
[2] Cf. Kirchliches Hand-Lexikon (Leo-Gesellschaft, Wien 1907), SS. 842; 1537-1538.
[3] Rev. E. Cahill, S.J., Freemasonry and the Anti-Christian Movement (Dublin: GM, 1959), S. 101
[4] Yves Marsaudon, L'oecumenisme vu yar un franc-magon de tradition (Editions Vitiano, Paris IXe, 1964); zitiert in: Bischof Dr. Rudolf Graber, Athanasius und die Kirche unserer Zeit (J. Kral, Abensberg 1996), S. 40.
[5] Cretineau-Joly, L'Eglise enface de la Revolution, 1859, vol.2; repr.: Cirque de la Renaissance Francaise, Paris 1976. Msgr. Delassus druckte diese Dokumente in seinem Werk Die antichristliche Verschwörung, Desclee de Brouwer, 1910, Band III, SS. 1035-1092 ab.
[6] Cf. Michael Davies, Pope Johns Council (Angelus Press, Kansas City 1992), S.166.
[7] Papst Leo XIII., Humanum Genus (Karl Haselböck, Freude an der Wahrheit Nr. 63, Wien 1991), S.20.
[8] Cf. Msgr. Delassus, Die antichristliche Verschwörung (Paris, Desclee de Brouwer, 1910), 3. Band, SS. 1035-1092. Der vollständige Text der Ständigen Anweisung der Alta Vendita ist noch publiziert in: Msgr. Georges Dillon, Grand Orient Freemasonry Unmasked (Gill, Dublin 1885; repr. Christian Book Club of America, Palmdale, California, kein Datum), SS. 51-56. Antn. d. Übersetzers: z.T. wurde hier die Übersetzung von Pachtler verwendet, siehe Fußnote 1.
[9] Für ein volles Verständnis der katholischen Lehre gegen die modernen Irrtümer ist es unerläßlich, die päpstlichen Enzykliken und andere Dokumente der Päpste des 19. und frühen 20. Jahrhunderts gegen den Liberalismus, den Modernismus und die Freimaurerei zu studieren. Die wichtigsten sind in den Übersetzungen von Karl Haselböck, Freude an der Wahrheit, Sobieskig-18/13, A-1090 Wien, erhältlich.
[10] Fr. Denis Fahey, C.S.Sp., The Mystical Body of Christ in the Modern (Regina Publications, Dublin 1939), Kapitel VII.
[11] Ibidem, S.116 (143).)
[12] P. Vincent Miceli, The Antichrist (Roman Catholic Books, ion, New York), S.133.
[13] Pascendi Dominici Gregis, (Karl Haselböck, Freude an der Wahrheit Nr. 20, Wien 1991), S.3.
[14] P. Vincent Miceli, The Antichrist, Kassettenvortrag, Keep the Faith Inc., North Haiedon, NJ.
[15] Raymond Dulac, Bischöfliche Kollegialität beim Zweiten Vatikanischen Konzil (Cedre, Paris 1979), SS. 9-10.
[16] Bischof Dr. Rudolf Graber, Athanasius und die Kirche unserer Zeit ral, Abensberg 1996), S.35.
[17] Ibidem, S. 36
[18] Ibidem
[19] Ibidem
[20] Ibidem, S. 37
[21] Ibidem, S. 36
[22] Eine vollständige Erzählung dieser faszinierenden Geschichte findet man in: Frere Michel de la Trinite, The Whole Truth About Fatima, vol. 3 „The Third Secret“ (Immaculate Heart Publications, Ft. Erie, Ontario, 1990), SS. 257-304.
[23] Ibidem, S.298.
[24] Leon de Poncins, Freemasons and the Vatican (Christian Book Club of America, Palmdale, California 1968), S.14.
[25] P. Louis Bouyer, Dom Lambert Beauduin, un komme d'Eglise (Casterman, 1964), S.180-181; zitiert in: P. Didier Bonneterre Die Liturgische Bewegung (Mediatrix, Wien 1981), S.127.
[26] Cf. Ralph Wiltgen, S.V.D., Der Rhein fließt in den Tiber, Lins, Feldkirch 1988.
[27] Bischof Aloysius Wycislo, Vatican II Revisited: Reflections by One Who Was There (Alba House, New York 1987), S.10.
[28] Ibidem, S. 33
[29] Ibidem, S. 27
[30] Ibidem, SS. 27-34)
[31] Die ganze Geschichte der Vereinnahmung des Konzils durch die liberalen Prälaten und Theologen und die tragischen Konsequenzen dieses modernistischen Staatsstreiches sind hervorragend geschildert in dem zitierten Werk Der Rhein fließt in den Tiber und in: Michael Davies, Pope John's Council, Arlington House, New York 1977; Angelus Press, Kansas City 1992.
[32] Diese Taktik wurde von dem liberalen Konzils-Peritus P. Edward Schillebeeckx zugegeben. Er sagte: „Wir werden es auf diplomatische Weise zum Ausdruck bringen, aber nach dem Konzil werden wir die notwendigen Schlußfolgerungen daraus ziehen“ Cf. Romano Amerio, Iota Unum, Studio delle variazioni della Chiesa cattolica nel secolo XX, Milano-Napoli 1986. Ein anderes Zitat (in Übersetzung) von P. Schillebeeckx lautet: „Wir haben auf dem Konzil zweideutige Ausdrücke verwendet, und wir wissen, was wir nachher daraus machen werden.“ Cf. Erzbischof Marcel Lefebvre, Offener Brief an die ratlosen Katholiken (Mediatrix, Wien 1986), S.158.
[33] Michael Davies (The Second Vatican Council and Religious Liberty, Neumann Press, Long Prairie, Minnesota, 1992) beweist, daß die Konzilskonstitution, Dignitatis Humanx (besonders no.2) einen Widerspruch zu vorheriger päpstlicher Lehre darstellt. Das gleiche gibt der progressistische Konzilstheologe P. Yves Congar ohne Bedenken zu. Siehe weiter unten.
[34] Yves Marsaudon, L'oecumenisme vu par un franc-magon de tradition, Edition Vitiano Paris IXe, 1964; zitiert in: Marcel Lefebvre, Offener Brief an die ratlosen Katholiken (Mediatrix, Wien 1986), S, 134.
[35] Ohne Quellenangabe zitiert in: Marcel Lefebvre, Offener Brief an die ratlosen Katholiken (Mediatrix, Wien 1986), SS. 133-134.
[36] Marcel Prelot, Le liberalisme catholique (ed. Armand Colin, 1969); zitiert in: Marcel Lefebvre, Offener Brief an die ratlosen Katholiken (Mlediatrix, Wien 1986), S.150.
[37] Der große Theologe Kardinal Juan de Torquemada (1388-1468) lehrt, die Lehre von Papst Innozenz III. zitierend, daß es sogar einem Papst möglich ist, gegen die allgemeinen Gewohnheiten der Kirche zu verstoßen. Torquemada schreibt: „Daher stellt Papst Innozenz III. klar (De Consuetudine), daß es notwendig ist, einem Papst in allen Dingen zu gehorchen, solange er nicht den allgemeinen Gebräuchen der Kirche widerspricht, daß man aber, wenn er den allgemeinen Gebräuchen widerspricht, ihm nicht zu folgen braucht.“ Cf. P. Paul L. Kramer, Theologische Rechtfertigung des Festhaltens an der römisch-katholischen Tradition (Rex Regum, Jaidhof 1999), S.59.
[38] (Erzbischof Marcel Lefebvre, Offener Brief an die ratlosen Katholiken (Mediatrix, Wien 1986), S. 149.)
[39] Yves Congar, O.P., Challenge to the Church (London, 1977), S. 147; zitiert in: Michael Davies, The Second Vatican Council and Religious Liberty (Neumann Press, Long Prairie 1992), S.203.
[40] Joseph Kardinal Ratzinger, Theologische Prinzipienlehre (Erich Wewel, München 1982), SS. 398-399.
[41] Erzbischof Marcel Lefebvre, Offener Brief an die ratlosen Katholiken (Mediatrix, Wien 1986), S.149.
[42] Bischof Morris in einem Interview mit Kieron Woods von der Catholic World News vom 27. September 1997.
[43] Erzbischof Pericle Felici mündlich; zitiert in: Erzbischof Marcel Lefebvre, Offener Brief an die ratlosen Katholiken (Mediatrix, Wien 1986), S.160.
[44] Cf. Atila Sinke Guimaraes, In the Murky Waters of Vatican II (TAN Books, 1999), SS. 111-112.
[45] P. Vincent Miceli, Freemasonry and the Church, Kassettenvortrag, Keep the Faith, Inc., Montvale, New Jersey.
[46] Msgr. Georges Dillon, Grand Orient Freemasonry Unmasked (Gill, Dublin 1885; repr. Christian Book Club, Palmdale, California, ohne Datum), S. 8.
[47] P. E. Cahill S.J., Freemasonry and the Anti-Christian Movement (Gill, Dublin 1959), keine Seitenangabe; zitiert in: P. Denis Fahey, Apologia pro Vita Mea (Christian Book Club, Palmdale, California), keine Seitenangabe.
[48] Papst Leo XIII., Humanuni Genus (Karl Haselböck, Freude an der Wahrheit Nr. 63, Wien 1991), S. 4.
[49] Ibidem, S.9.)
[50] Ibidem, S.10.)
[51] Ibidem.
[52] Cf. ibidem.
[53] Cf. Fr. Denis Fahey, C.S.Sp., The Mystical Body of Christ in the Modern World (Regina Publications, Dublin 1939), Kapitel V-VIII.
[54] Papst Leo XIII., Humanum Genus (Karl Haselböck, Freude an der Wahrheit Nr. 63, Wien 1991), S. 15."
@Franz Xaver
Sie laden aber viel "Holz auf seinen Rücken", er kann doch nicht jedem der weltweit vielen Katholiken ihre pers. Fragen befriedigend, aus dem Stehgreif heraus beantworten.
Der Papst ist am 31.12.2022 gestorben. Franziskus 2.0 bereitet fen Weg vor für den AC (La Salette). Im kommenden Oktober, 2028 wird dir dritte und letzte Weltsynode stattfinden.
Der Papst sollte einmal zu den "Richtlinien vom Großmeister der Freimaurer an die katholischen Freimaurer-Bischöfe. - Effektive März 1962 - (the Aggiornomiento of Vatican II) - Alle Freimaurerbrüder sollen über den Fortschritt dieser entscheidenden Anweisungen berichten" Stellung nehmen, die da lauten:
"1. Entfernt St. Michael, den Beschützer der kath. Kirche, aus allen Gebeten innerhalb und außerhalb der hl. Messe ein und für alle Mal. Entfernt seine Statuen. Sagt, es lenkt von Christus ab.
2. Schafft die Bußübungen in der Fastenzeit ab, wie den Verzicht auf Fleisch am Freitag oder das Fasten. Verhindert jeden Akt der Selbstverleugnung. An die Stelle sollen Akte der Freude, des Glücks und der Nächstenliebe treten. Sagt: "Christus hat schon den Himmel für uns verdient" und "daß alle menschlichen Anstrengungen nutzlos sind". Sagt ihnen: "sie sollen die Sorge um ihre Gesundheit ernst nehmen". Ermutigt den Verzehr von Fleisch, besonders Schweinefleisch.
3. Weist protestantische Pastoren an, die hl. Messe zu überprüfen und zu entsakralisieren. Sät Zweifel an der Realpräsenz (der Eucharistie) und bekräftigt, daß die Eucharistie - näher am Glauben der Protestanten - nur Brot und Wein und nur symbolisch gemeint ist. - Setzt Protestanten in Seminaren und Schulen ein. Ermutigt Ökumene als den Weg zur Einheit. Klagt jeden an, der an die Realpräsenz glaubt, als subversiv und ungehorsam gegen die Kirche.
4. Verbietet die lateinische Meßliturgie, Anbetung und Lieder, denn sie vermitteln ein Gefühl des Geheimnisses und der Ehrfurcht. Stellt das hin als "Hokuspokus" von Wahrsagern. Die Menschen werden aufhören, die Priester als Menschen von überragender Intelligenz und als geheimnisvolle Respektspersonen zu betrachten.
5. Ermutigt die Frauen, in der Kirche keine Hüte zu tragen. Haare sind sexy. Fordert Frauen als Vorbeter, Kommunionhelferinnen, Diakonissen und Priester. Stellt es als demokratische Idee heraus. Gründet eine Frauenfreiheitsbewegung. - Die Kirchgänger sollen saloppe Kleidung tragen, damit sie sich dazugehörig fühlen. Das wird die Bedeutung der hl. Messe herabsetzen.
6. Haltet die Kommunionempfänger davon ab, kniend die Hostie zu empfangen. Sagt den Eltern und Lehrern, daß sie die Kinder davon abhalten sollen, vor und nach dem Kommunionempfang die Hände zu falten. Sagt ihnen, daß Gott sie so liebt wie sie sind und wünscht, daß sie sich vollkommen entspannt fühlen. Schafft alles Knien und jede Kniebeuge in der Kirche ab. Entfernt die Kniebänke. Sagt den Menschen, daß sie während der Messe stehend ein Zeugnis geben sollen.
7. Hört auf mit der sakralen Orgelmusik. Bringt Gitarren, jüdische Harfen, Trommeln und "mit den Füßen stampfen" und "heiliges Gelächter" in die Kirchen. Das wird die Menschen von persönlichen Gebeten und Geprächen mit Jesus abhalten. Gebt Jesus keine Zeit, Kinder zu religiösem Leben zu berufen. Führt liturgische Tänze in aufreizender Kleidung, Spiele und Konzerte am Altar auf.
8. Nehmt den Liedern zur Muttergottes und zu St. Joseph den sakralen Charakter. Bezeichnet ihre Verehrung als Götzendienst! Macht diejenigen, die darauf beharren, lächerlich. - Führt protestantische Lieder ein! Das wird den Anschein erwecken, daß die kath. Kirche endlich zugibt, daß der Protestantismus die wahre Religion ist oder wenigstens der kath. Kirche gleich ist.
9. Schafft alle Hymnen ab, auch die zu Jesus, denn die erinnern die Menschen an ihre glückliche Kindheit, die sie dann wiederum an den Frieden erinnert, dessen Wurzel das strenge Leben der Selbstverleugnung und Buße für Gott war. Bringt nur neue Lieder hinein, um die Menschen zu überzeugen, daß die früheren Riten irgendwie falsch waren. Vergewissert euch, daß in jeder hl. Messe wenigstens ein Lied ist, das Jesus nicht erwähnt, sondern nur über die Liebe zu den Menschen spricht. Die Jugend wird davon begeistert sein, über die Liebe zum Nächsten zu hören. Predigt über Liebe, über Toleranz und Einheit. Erwähnt Jesus nicht. Verbietet jedwede Verkündigung über die Eucharistie.
10. Entfernt alle Heiligenreliquien von den Altären, und dann entfernt die Altäre selbst. Ersetzt sie durch heidnische, ungesegnete Tische, die gebraucht werden können, um lebende Opfer bei Satansmessen darzubringen. Hebt das Kirchengesetz auf, das sagt, heilige Messen können nur an Altären gelesen werden, die Reliquien enthalten.
11. Hört auf mit der Praxis, die hl. Messe vor dem hl. Sakrament im Tabernakel zu feiern. Erlaubt keine Tabernakel auf den Altären, die zur hl. Messe benutzt werden. - Der Tisch soll wie ein Eßtisch aussehen. Er soll transportabel sein um anzudeuten, daß er nichts Heiliges ist, sondern einem doppelten Zweck dienen soll. für irgend etwas, wie z.B. als Konferenztisch oder um Karten daran zu spielen.
Später stellt wenigstens einen Stuhl an diesen Tisch. Der Priester soll darauf sitzen, um nach der Kommunion anzudeuten, daß er sich nach seinem Mahl ausruht. Der Priester soll sich bei der hl. Messe niemals knien noch Kniebeugen machen.
Man kniet nicht bei Mahlzeiten. Der Stuhl des Priesters soll anstelle des Tabernakels stehen. Ermutigt die Leute, den Priester zu verehren (bzw. anzubeten) und nicht die Eucharistie und ihm zu gehorchen statt der Eucharistie. Sagt ihnen, der Priester ist Christus, ihr Haupt. Setzt die Tabernakel in einen anderen Raum, außer Sichtweite.
12. Laßt die Heiligen vom Kirchenkalender verschwinden, immer einige zur gewissen Zeit. Verbietet den Priestern über die Heiligen zu predigen, es sei denn, sie sind im Evangelium genannt. Sagt ihnen, die Protestanten, die vielleicht in der Kirche sind, würden Anstoß daran nehmen. Vermeidet alles, was die Protestanten stört.
13. Beim Lesen des Evangeliums laßt das Wort "heilig" aus, z.B. "Evangelium nach dem heiligen Johannes". Sagt einfach nur: "Evangelium nach Johannes". Dieses wird den Leuten andeuten, daß sie sie nicht mehr verehren sollen. Schreibt laufend neue Bibeln, bis sie identisch sind mit den protestantischen Bibeln. Laßt das Wort "Heilig" beim Heiligen Geist weg. Dieses wird den Weg öffnen. Betont die feminine Natur Gottes als einer liebenden Mutter. Erlaubt nicht den Gebrauch des Wortes "Vater".
14. Laßt alle persönlichen Gebetbücher verschwinden und zerstört sie. Dann werden auch die Litaneien zum Hl. Herzen Jesu, zur Muttergottes und zu St. Joseph wegfallen und auch die Vorbereitung auf die hl. Kommunion. Auch die Danksagung nach der Kommunion wird dann überflüssig sein.
15. Laßt auch alle Statuen und Bilder von Engeln verschwinden. Warum sollen die Statuen unserer Feinde herumstehen? - Nennt es Mythen oder Gute-Nacht-Geschichten. Erlaubt nicht, über die Engel zu sprechen, denn es wird unsere protestantischen Mitglieder abstoßen.
16. Schafft den kleinen Exorzismus für Teufelsaustreibungen ab; arbeitet hart daran, verkündet, daß es keine Teufel gibt. Sagt, daß es die Art und Weise der Bibel ist, so das Böse zu bezeichnen, und es kann keine gute Geschichte geben ohne einen Bösewicht. Dann werden sie auch nicht an die Hölle glauben und werden sich niemals fürchten, dorthin zu kommen. - Sagt, daß die Hölle nichts anderes ist, als von Gott entfernt zu sein; und was ist daran so schlimm, da es doch sowieso das gleiche Leben ist, wie hier auf der Erde.
17. Lehrt, daß Jesus nur ein Mensch war, der Brüder und Schwester hatte, und daß er das Establishment gehaßt hat. Sagt, daß er die Gesellschaft von Prostituierten liebte, besonders von Maria Magdalena. Sagt, daß er keine Verwendung für Kirchen und Synagogen hatte. Sagt, daß er den Rat gab, Kirchenführern nicht zu gehorchen. Sagt, daß er ein großer Lehrer war, der aber auf Irrwege kam, als er den Kirchenlehrern ungehorsam wurde. Entmutigt das Gespräch über das Kreuz als Sieg, sondern beschreibt es als eine Niederlage.
18. Erinnert euch daran, daß ihr Nonnen zur Aufgabe ihrer Berufung bringen könnt, wenn ihr euch an ihre Eitelkeit, ihren Charme und ihre Schönheit wendet. Laßt sie ihre Habite ändern, das wird sie automatisch dazu bringen, ihre Rosenkränze wegzuwerfen. Zeigt der Welt, daß es Meinungsverschiedenheiten in ihren Klöstern gibt. Das wird ihre Berufungen austrocknen. Sagt den Nonnen, daß sie nicht akzeptiert werden, wenn sie nicht auf ihren, Habit, verzichten. Bringt das Tragen von Habiten auch bei den Menschen in Mißkredit.
19. Verbrennt alle Katechismen. Sagt den Religionslehrern, daß sie lehren sollen, Gottes Menschen zu lieben, anstatt Gott zu lieben. Es ist ein Zeichen der Reife, offen zu lieben. Laßt das Wort "Sex" ein alltägliches Wort in den Religionsklassen werden. Macht eine neue Religion aus dem "Sex".
Führt Sexbilder in den Religionsunterricht ein, um die Kinder die Fakten zu lehren. Vergewissert euch, daß die Bilder deutlich sind. Ermutigt die Schulen, fortschrittliche Denker in der Sexerziehung zu sein. Führt die Sexerziehung durch die bischöflichen Behörden ein, so werden die Eltern nichts dagegen haben.
20. Schließt alle katholischen Schulen, indem ihr die Schwesternberufungen vermindert. Sagt den Schwestern, daß sie unterbezahlte Sozialarbeiter sind, und die Kirche im Begriff ist, sie abzuschaffen. Besteht darauf, daß die kath. Laienlehrer das gleiche Gehalt bekommen wie die in den Regierungsschulen. Beschäftigt nicht-katholische Lehrer. Priester müssen das gleiche Gehalt bekommen wie entsprechende weltliche Beamte.
Alle Priester müssen ihre priesterliche Kleidung und ihre Kreuze ablegen, so daß sie von allen angenommen werden können. Macht diejenigen Priester lächerlich, die sich nicht daran halten.
21. Vernichtet den Papst, indem ihr seine Universitäten zerstört. Trennt die Universitäten vom Papst, in dem ihr sagt, die Regierung würde sie dann unterstützen. Ändert die Namen der religiösen Institute in profane Namen, statt "Immaculata-Conceptio-Schule" sagt z.B. "Inavale-Hochschule". Nennt das ökumenisch. - Errichtet ökumenische Abteilungen in allen Diözesen. Sorgt für deren protestantische Kontrollen.
Erlaubt keine Gebete für den Papst oder zu Maria, da sie die Ökumene entmutigen. Verkündet, daß die Ortsbischöfe die zuständigen Autoritäten sind. Sagt, daß der Papst nur eine Repräsentationsfigur ist. Sagt den Menschen, das Lehren des Papstes diene nur der Unterhaltung, habe aber sonst keine Bedeutung.
22. Greift die Autorität des Papstes an, indem ihr eine Altersgrenze seines Amtes setzt. Setzt sie allmählich herab., Sagt, daß ihr ihn vor der Überarbeitung bewahren wollt.
23. Seid kühn. Schwächt den Papst, indem ihr Bischofssynoden einrichtet. Der Papst wird dann nur eine Repräsentationsfigur sein, wie in England, wo das Ober- und Unterhaus regieren und die Königin von dort ihre Befehle bekommt.
Dann schwächt die Autorität des Bischofs, indem ihr eine Gegeninstitution auf Priesterebene errichtet. Sagt, die Priester bekommen so die Anerkennung, die sie verdienen.
Dann schwächt die Autorität des Priesters durch Aufstellen von Laiengruppen, (Pfarrgemeinderäte) die den Priester beherrschen. Es wird soviel Haß dadurch entwickelt, daß sogar Kardinäle die Kirche verlassen, so daß die Kirche nun demokratisch ist . . . . . . die Neue . . . . .
24. Reduziert die Berufungen zum Priester dadurch, daß die Laien die Ehrfurcht vor ihnen verlieren. Ein Skandal eines Priesters in der Öffentlichkeit wird Tausende Berufungen vernichten.
Lobt abgefallene Priester, die wegen der Liebe zu einer Frau, alles aufgegeben haben. Nennt sie heroisch, heldenhaft. Ehrt die laisierten Priester als wahre Märtyrer, die so unterdrückt wurden, daß sie es nicht länger ertragen konnten.
Verurteilt es auch als einen Skandal, daß unsere Freimaurerbrüder im Priesteramt bekannt gemacht und ihre Namen veröffentlicht" werden sollen. Seid tolerant gegen die Homosexualität bei Priestern. Sagt den Menschen, daß die Priester einsam sind.
25. Beginnt damit, Kirchen wegen Priestermangels zu schließen. Nennt es wirtschaftlich und gute Geschäftspraxis.
Sagt, daß Gott überall Gebete erhört. So sind Kirchen extravagante Geldverschwendung. Schließt zuerst die Kirchen, in denen altmodische Traditionen praktiziert werden.
26. Nutzt Laienkommissionen und Priester, die schwach im Glauben sind, die jede Marienerscheinung und jedes angebliche Wunder, besonders von St. Michael, dem Erzengel, schnell verdammen und verurteilen.
Seid absolut sicher, daß nichts hiervon, was auch immer, die Anerkennung nach Vaticanum II bekommt. Nennt es ungehorsam gegenüber der Autorität, wenn irgendeiner den Botschaften folgt oder sogar darüber nachdenkt. Bezeichnet die Seher als ungehorsam gegenüber der kirchlichen Autorität. Bringt ihren guten Namen in Verruf, dann wird es keinem einfallen, ihre Botschaft zu beachten.
27. Wählt einen Antipapst. Sagt, daß er die Protestanten in die Kirche zurückbringt, und vielleicht sogar die Juden.
Ein Antipapst kann gewählt werden, wenn man den Bischöfen das Wahlrecht gibt. Es werden dann so viele Päpste gewählt werden, daß der Antipapst als Kompromiß eingesetzt wird. - Sagt, daß der richtige Papst gestorben ist.
28. Beseitigt die Beichte vor der ersten Heiligen Kommunion für den 2. und 3. Jahrgang der Kinder, so daß sie sich nichts aus der Beichte machen, wenn sie in die 4. und 5. Klasse und dann in die höheren Klassen gehen. Die Beichte wird dann verschwinden. Führt Gruppenbeichten – Bußandachten - (in Stille) ein, mit Gruppenabsolution. Sagt den Leuten, daß es aus Priestermangel geschieht.
29. Laßt Frauen und Laien die Kommunion austeilen. Sagt, daß dies die Zeit der Laien ist. Beginnt damit, die Kommunion in die Hand zu geben wie die Protestanten, anstatt auf die Zunge. Sagt, daß Christus es in der gleichen Weise getan hat.
Sammelt einige Hostien für "Schwarze Messen" in unseren Tempeln. Dann gebt an die Stelle der persönlichen Kommunion eine Schale von Oblaten, die man mit nach Hause nehmen kann. Sagt, so wird man die Geschenke Gottes mit in das tägliche Leben nehmen. Bringt Kommunionautomaten an und nennt sie Tabernakel. -
Sagt, daß das Zeichen des Friedens gegeben werden muß. Ermutigt die Leute umherzugehen, um die Andacht und das Gebet zu unterbrechen. Macht keine Kreuzzeichen, statt dessen aber ein Friedenszeichen. Sagt, daß Christus auch hinausging, um seine Jünger zu grüßen. Erlaubt keine Andacht zu dieser Zeit. - Priester sollen den Rücken zur Eucharistie kehren und dem Volk die Ehre geben.
30. Nachdem der Antipapst gewählt worden ist, löst die Bischofssynoden auf und auch die Priestervereinigungen und die Pfarrgremien. Verbietet allen Geistlichen neue Richtlinien ohne Erlaubnis in Frage zu stellen. Sagt, daß Gott die Demut liebt und diejenigen haßt, die nach Ehre suchen. Beschuldigt alle, die Fragen stellen, des Ungehorsams gegenüber der kirchlichen Autorität. Entmutigt den Gehorsam gegen Gott.
Sagt den Menschen, daß sie diesen Kirchenführern gehorchen müssen.
31. Gebt dem Papst (Antipapst) die höchste Macht, um seine Nachfolger auszuwählen. Befehlt unter Strafe der Exkommunikation allen, die Gott lieben, das Zeichen des Tieres zu tragen. - Nennt es nicht: "Zeichen des Tieres".
Das Kreuzzeichen soll nicht mehr benutzt oder gemacht werden über oder durch Menschen. (es soll nicht mehr gesegnet werden). Das Kreuzzeichen zu machen wird dann als Götzendienst und Ungehorsam bezeichnet werden.
32. Erklärt die früheren Dogmen für falsch, außer dem Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes. Sagt daß Jesus Christus ein Revolutionär war, der es nicht geschafft hat. Sagt, daß der wahre Christus bald kommen wird. Nur dem gewählten Antipapst muß gehorcht werden. Sagt den Menschen, daß sie sich niederbeugen müssen, wenn sein Name genannt wird.
33. Befehlt allen Untergebenen des Papstes in "Heiligen Kreuzzügen" zu kämpfen, um die eine "Weltreligion" zu verbreiten. - Satan weiß, wo alles verlorene Gold ist. Erobert erbarmungslos die Welt!
Das wird der Menschheit bringen, wonach sie sich immer gesehnt hat:
"Die goldene Zeit des Friedens."
(Ende des freimauerischen Edikts gegen die katholische Kirche)
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Im Dezember 1991 erschien in der Zeitung „N.D. des Victoires", South Dakota, USA, ein Artikel,
aus dem hervorgeht, dass die Großmeister der Hochgradfreimaurer in den Jahren von 1961 bis 1966 25 Befehle an ihre Mitglieder herausgegeben haben, die dazu dienten, die Kirche im Inneren zu zerstören. Erwähnt wurde, dass 124 Freimaurer in die Führungen der italienischen und französischen Kirche eingedrungen sind, 20 davon in den Vatikan. Diese würden auch den Papst beraten. Die Befehle der Freimaurer haben folgenden Wortlaut:
1. Die Messe (von Pius V.) ist einer protestantischen 'Messe' anzugleichen; der Zelebrant soll gegen das Volk schauen.
2. Die lateinische Sprache ist sukzessive abzubauen, die Kniebeuge und das Niederknien in der Kirche sollen nicht mehr erlaubt werden.
3. Laien und vor allem Frauen sind auszuwählen, um am Altar zu sprechen und die Kommunion (in die Hand) auszuteilen.
4. Die private Beichte und die Beichte im Beichtstuhl haben aufzuhören; eingeführt wird die Bußfeier.
5. Über Hölle, Fegefeuer und das ewige Leben im Himmel darf nie mehr gesprochen werden.
6. Nach dem Konzil dürfen Erscheinungen der hl. Maria, des hl. Michael oder anderer Heiliger nicht mehr anerkannt werden.
7. Die Kirchenautoritäten, welche an die Erscheinungsorte gehen und die Botschaften verbreiten, werden mit Exkommunikation wegen Ungehorsams bedroht.
8. In der Predigt ist von der Liebe zwischen den Menschen und nicht mehr von der Liebe Gottes zu sprechen.
9. Kinder sollen vor ihrer ersten hl. Kommunion nicht mehr beichten.
10. Über die Heiligen darf auf der Kanzel nicht mehr gesprochen werden, außer wenn diese im Evangelium erwähnt werden.
11. Alle privaten Gebetbücher haben zu verschwinden, alle Katechismen sind zu verbrennen ...
12. Die Kirchen kleinerer Pfarreien sind zu schließen.
13. Die Reliquien von Heiligen sind von den Altären zu entfernen. Die Messe soll auf einem Tisch oder einem Brett zelebriert werden.
14. Hinter dem Messtisch ist ein Stuhl hinzustellen, damit der Priester nach der Kommunion wie nach einer Mahlzeit sitzen kann. Gleichzeitig sind auch die Leute zum Sitzen zu zwingen.
15. In der Kirche soll der Rosenkranz nicht mehr gebetet werden, auch nicht die Litaneien von Maria, vom Herzen Jesu und von den Heiligen.
16. Die Macht des Papstes ist durch Manipulation und permanente Synoden (Versammlungen der Bischöfe und Kollegialität) zu entkräften.
17. Die Autorität des Priesters ist durch Laiengruppen zu entkräften, welche ihn beraten und führen.
18. Die römische Kurie ist neu zu organisieren, damit die Kardinale für den Gegenpapst stimmen können, welcher dann als Diktator regieren wird.
19. In dieser Art ist eine neue Religion zu gründen, eine Mischung aus allen Religionen der Welt. Die Christen werden gezwungen, ohne Kritik zu gehorchen.
20. Die Nichtteilnahme an der Sonntags-Messe darf nicht mehr als schwere Sünde behandelt werden.
21. Aus den Kirchen sind die Statuen des hl. Michael und der anderen Heiligen zu entfernen.
22. Die Exorzisten, welche die Dämonen der Besessenen wegschaffen, sind zu eliminieren. Dagegen ist zu verbreiten, dass der Dämon nicht existiert. Man wird nachher nicht mehr an die Hölle glauben.
23.Reduziert die Berufungen zum Priester dadurch, daß die Laien die Ehrfurcht vor ihnen verlieren. Ein Skandal eines Priesters in der Öffentlichkeit wird Tausende Berufungen vernichten. Lobt abgefallene Priester, die wegen der Liebe zu einer Frau, alles aufgegeben haben. Nennt sie heroisch, heldenhaft. Ehrt die laisierten Priester als wahre Märtyrer, die so unterdrückt wurden, daß sie es nicht länger ertragen konnten.
24. Verurteilt es auch als einen Skandal, daß unsere Freimaurerbrüder im Priesteramt bekannt gemacht und ihre Namen veröffentlicht" werden sollen. Seid tolerant gegen die Homosexualität bei Priestern. Sagt den Menschen, daß die Priester einsam sind.
25. Erlaubt keine Gebete für den Papst oder zu Maria, da sie die Ökumene entmutigen. Verkündet, dass die Ortsbischöfe die zuständigen Autoritäten sind. Sagt, dass der Papst nur eine Repräsentationsfigur ist. Sagt den Menschen, das Lehren des Papstes diene nur der Unterhaltung, habe aber sonst keine Bedeutung.
26. Greift die Autorität des Papstes an, indem ihr eine Altengrenze seines Amtes festsetzt. Setzt sie allmählich herab. Sagt, dass ihr ihn vor der Überarbeitung bewahren wollt.
27. Seid kühn. Schwächt den Papst, indem ihr Bischofssynoden einrichtet. Der Papst wird dann nur eine Repräsentationsfigur sein, wie in England, wo das Ober- und Unterhaus regieren und die Königin von dort ihre Befehle bekommt. Dann schwächt die Autorität des Bischofs, indem ihr eine Gegeninstitution auf Priesterebene errichtet. Sagt, die Priester bekommen so die Anerkennung, die sie verdienen.
28. Dann schwächt die Autorität des Priesters durch Aufstellen von Laiengruppen, die den Priester beherrschen. Es wird soviel Hass dadurch entwickelt, dass sogar Kardinäle die Kirche verlassen, so dass, die Kirche nun demokratisch ist ......... DIE NEUE ..........
29. Reduziert die Berufungen zum Priester dadurch, dass die Laien die Ehrfurcht vor ihnen verlieren. Ein Skandal eines Priesters in der Öffentlichkeit wird Tausende Berufungen vernichten.
30. Lobt abgefallene Priester, die wegen der Liebe zu einer Frau, alles aufgegeben haben. Nennt sie heroisch, heldenhaft. Ehrt die laisierten Priester als wahre Märtyrer, die so unterdrückt wurden, dass sie es nicht länger ertragen konnten.
31. Verurteilt es auch als einen Skandal, dass unsere Freimaurerbrüder im Priesteramt bekannt gemacht und ihre Namen veröffentlicht werden sollen. Seid tolerant gegen die Homosexualität bei Priestern. Sagt den Menschen, dass die Priester einsam sind.
32. Beginnt damit, Kirchen wegen Priestermangels zu schließen. Nennt es wirtschaftlich und gute Geschäftspraxis.
33. Sagt, dass Gott überall Gebete erhört. So sind Kirchen extravagante Geldverschwendung. Schließt zuerst die Kirchen, in denen altmodische Traditionen praktiziert werden.
34. Nutzt Laienkommissionen und Priester, die schwach im Glauben sind, die jede Marienerscheinung und jedes angebliche Wunder, besonders von St. Michael, dem Erzengel, schnell verdammen und verurteilen.
35. Seid absolut sicher, dass nichts hiervon, was auch immer, die Anerkennung nach Vaticanum II bekommt. Nennt es ungehorsam gegenüber der Autorität, wenn irgendeiner den Botschaften folgt oder sogar darüber nachdenkt. Bezeichnet die Seher als ungehorsam gegenüber der kirchlichen Autorität. Bringt ihren guten Namen in Verruf, dann wird es keinem einfallen, ihre Botschaft zu beachten.
36. Wählt einen Antipapst. Sagt, dass er die Protestanten in die Kirche zurückbringt und vielleicht sogar die Juden.
37. Ein Antipapst kann gewählt werden, wenn man den Bischöfen das Wahlrecht gibt. Es werden dann so viele Päpste gewählt werden, dass der Antipapst als Kompromiss eingesetzt wird. - Sagt, dass der richtige Papst gestorben ist.
38. Beseitigt die Beichte vor der Heiligen Kommunion für den 2. und 3. Jahrgang der Kinder, so dass sie sich nichts aus der Beichte machen, wenn sie in die 4. und 5. Klasse und dann in die höheren Klassen gehen. Die Beichte wird dann verschwinden. Führt Gruppenbeichten (in Stille) ein, mit Gruppenabsolution. Sagt den Leuten, dass es aus Priestermangel geschieht.
39. Lasst Frauen und Laien die Kommunion austeilen. Sagt, dass dies die Zeit der Laien ist. Beginnt damit, die Kommunion in die Hand zu geben, wie die Protestanten, anstatt auf die Zunge. Sagt, dass Christus es in der gleichen Weise getan hat.
40. Sammelt einige Hostien für „Schwarze Messen" in unseren Tempeln. Dann gebt an die Stelle der persönlichen Kommunion eine Schale von Oblaten, die man mit nach Hause nehmen kann. Sagt, so wird man die Geschenke Gottes in das tägliche Leben nehmen. Bringt Kommunionautomaten an und nennt sie Tabernakel.
41. Sagt, dass das Zeichen des Friedens gegeben werden muss. Ermutigt die Leute, umherzugehen, um die Andacht und das Gebet zu unterbrechen. Macht keine Kreuzzeichen, statt dessen aber ein Friedenszeichen. Sagt, dass Christus auch hinausging, um seine Jünger zu grüßen. Erlaubt keine Andacht zu dieser Zeit. - Priester sollen den Rücken zur Eucharistie kehren und dem Volk die Ehre geben.
42. Nachdem der Antipapst gewählt worden ist, löst die Bischofssynoden auf und auch die Priestervereinigungen und die Pfarrgremien. Verbietet allen Geistlichen, neue Richtlinien ohne Erlaubnis in Frage zu stellen. Sagt, dass Gott die Demut liebt und diejenigen hasst, die nach Ehre suchen. Beschuldigt alle, die Fragen stellen, als Ungehorsam gegenüber der kirchlichen Autorität. Entmutigt den Gehorsam gegen Gott. Sagt den Menschen, dass sie diesen Kirchenführern gehorchen müssen.
43. Gebt dem Papst (Antipapst) die höchste Macht, um seine Nachfolger auszuwählen. Befehlt unter Strafe der Exkommunikation allen, die Gott lieben, das Zeichen des Tieres zu tragen. - Nennt es nicht „Zeichen des Tieres".
44. Das Kreuzzeichen soll nicht mehr benutzt oder gemacht werden über oder durch Menschen. (Es soll nicht mehr gesegnet werden.) Das Kreuzzeichen zu machen wird dann als Götzendienst und Ungehorsam bezeichnet werden.
45. Erklärt die früheren Dogmen für falsch, außer dem Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes. Sagt, dass Jesus Christus ein Revolutionär war, der es nicht geschafft hat. Sagt, dass der wahre Christus bald kommen wird. Nur dem gewählten Antipapst muss gehorcht werden. Sagt den Menschen, dass sie sich niederbeugen müssen, wenn sein Name genannt wird.
46. Befehlt allen Untergebenen des Papstes, in „Heiligen Kreuzzügen" zu kämpfen, um die eine „Weltreligion" zu verbreiten. - Satan weiß, wo alles verlorene Gold ist. Erobert erbarmungslos die Welt!
DAS WIRD DER MENSCHHEIT BRINGEN, WONACH SIE SICH
IMMER GESEHNT HAT: „DIE GOLDENE ZEIT DES FRIEDENS."
(Ende des freimaurerischen Edikts gegen die kath. Kirche)"
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Hinweis:
Kongregation für die Glaubenslehre
unseres Heiligen Vaters Paul VI.
19. Juli 1974
Kardinal Sepers an Kardinal John Krol, dem Vorsitzenden der US-amerikanischen Bischofskonferenz über die weiterhin gültige Exkommunikation beim Eintritt in freimaurerische und ähnliche Vereinigungen (CIC 1917 can. 2335)
Ein weiterer Kommentar von Franz Xaver
Viel wichtiger wäre, was der aktuelle Papst zu dem, was ich im Jahr 2020 geschrieben habe, sagt bzw schreibt:
1. "Ad Amoris Laetitia
Durch Worte, Taten und Unterlassungen hat Papst Franziskus auf direkte oder indirekte Weise folgende falschen und häretischen Thesen unterstützt, die in der Kirche sowohl mit dem offiziellen Amt als auch durch private Handlungen propagiert werden:
a) "Eine gerechtfertigte Person hat nicht die Kraft mit der Gnade Gottes die objektiven Gebote des Göttlichen Gesetzes zu halten, so als wären einige der Gebote unmöglich zu halten für jene, die gerechtfertigt sind; oder als würde die Gnade Gottes, indem sie ein Individuum rechtfertigt, nicht unveränderlich und durch ihre Natur die Bekehrung von jeder schweren Sünde bewirken; oder dass sie nicht ausreichend wäre für die Bekehrung von jeder schweren Sünde.
b) Die Christen, die zivilrechtlich die Scheidung vom Ehegatten erhalten haben, mit dem sie gültig verheiratet sind, und standesamtlich eine neue Ehe mit einer anderen Person eingegangen sind (während ihr Ehegatte noch lebt), die also more uxorio mit ihrem standesamtlichen Partner zusammenleben und entschieden haben, in vollem Bewusstsein der Natur ihrer Handlung und mit voller Zustimmung des Willens in diesem Status zu verbleiben, befinden sich nicht unbedingt im Stand der Todsünde, können die heiligmachende Gnade empfangen und in der Liebe wachsen.
c) Ein Christ kann die volle Kenntnis eines Göttlichen Gesetzes haben und willentlich entscheiden, es in einer schwerwiegenden Sache zu verletzten, und dennoch nicht als Folge dieser Handlung im Stand der Todsünde sein
d) Während sie dem Göttlichen Gesetz gehorcht, kann eine Person kraft desselben Gehorsams gegen Gott sündigen.
e) Das Gewissen kann wirklich und richtig beurteilen, dass sexuelle Handlungen zwischen Personen, die eine standesamtliche Ehe eingegangen sind, obwohl eine oder beide sakramental mit einer anderen Person verheiratet sind, manchmal moralisch gut, erforderlich oder von Gott geboten sind.
f) Die moralischen Grundsätze und Wahrheiten, die in der Göttlichen Offenbarung und im Naturrecht enthalten sind, enthalten keine negativen Verbote, die bestimmte Arten von Handlungen, die aufgrund ihres Objekts immer auf schwere Weise unzulässig sind, absolut verbieten.
g) Unser Herr Jesus Christus will, dass die Kirche ihre immerwährende Disziplin aufgibt, den wiederverheirateten Geschiedenen die Eucharistie zu verweigern und den wiederverheirateten Geschiedenen, die keine Reue wegen ihres Lebensstandes zeigen und keinen festen Vorsatz sich zu ändern, die Absolution zu verweigern."
Alle diese Thesen widersprechen von Gott offenbarten Wahrheiten, insbesondere dem status de fide, die Katholiken durch Zustimmung zum Göttlichen Glauben zu glauben haben, und sind Gegenstand der Dubia von 4 Kardinälen, der Correctio filialis de haeresibus propagatis, die von über 60 katholischen Gelehrten und Hirten der Kirche an Papst Franziskus gerichtet wurde.
Sowohl die Dubia als auch die Correctio filialis haben ein weltweites Echo gefunden, aber keines dieser Dokumente hat eine Antwort erhalten, obwohl die vier Autoren der Dubia, von denen zwei (Caffarra und Meisner) inzwischen verstorben sind, Papst Franziskus am 25. April 2017 um eine Audienz gebeten haben. Die Weigerung des Nachfolgers des Petrus, jene zu empfangen, die als Kardinäle seine Berater sind, erscheint unerklärlich, zumal Franziskus aus dem „Willkommen heißen“ das Markenzeichen seines Pontifikats machte, indem er in einer seiner ersten Predigten (25. Mai 2013) sagte, dass „Christen, die fragen, niemals verschlossene Türen finden dürfen“.
Der Sukkus von amoris laetitia liegt darin, dass es als Zulassung für den Erhalt der Absolution und der Kommunion Fließtext bloß die Barmherzigkeit nennt, die „…, voraussetzungslos und bedingungslos …“ sei (297). Das widerspricht dem Dogma „Zum würdigen oder fruchtbringenden Empfang der Sakramente ist beim erwachsenen Empfänger eine sittliche Disposition erforderlich. Unter sittliche Disposition (Bedingung) für den Empfang der Absolution (Sakrament der Versöhnung) ist die Reue, das ist ein Seelenschmerz und eine Abscheu über die begangene Sünde, verbunden mit dem Vorsatz, fortan nicht zu sündigen (KKK 1451). Ein zulässiger Kommunionempfang setzt wiederum den Stand der Gnade (Bedingung/sittliche Disposition) zum Zeitpunkt des Empfanges des Heiligsten Leibes Christi voraus. Die mit amoris laetitia verkündete Auffassung stellt uA einen offenen Widerspruch zu katholischen Glaubenswahrheiten dar und ist, solange AL nicht abgeändert wird, von einer beharrlichen Weigerung, somit von einer Häresie und Abschaffung des Sündenbewusstseins auszugehen.
2. Haltung zur Abtreibung und Homosexualität.
a) Während seines Fluges von Bratislava nach Rom am 15. September nannte Franziskus die Abtreibung "Mord". Tastsache ist, dass diese Aussage mit Franziskus' bipolarer Sympathie für Regierungen und Institutionen einhergeht, die unverhohlen die Abtreibung propagieren, und mit seiner offenen Antipathie gegenüber jenen, die sich für das Leben und die Familie einsetzen. Darüber beruft er Abtreibungsbeführworter und aktive Abtreiber in vatikanische Kommissionen, nennt Emma Bonino, die sich brüstete, persönlich 11.000 Abtreibungen durchgeführt zu haben, eine „ganz Große“ und verleiht den Päpstlichen Ordens des heiligen Gregors des Großen der führenden, niederländischen Abtreibungsverfechterin Lilianne Ploumen, einer Superaktivistin sowohl für die Abtreibung als auch für die Homo-Ehe.
b) Es ist bekannt, dass der Papst homosexuelle Priester, Bischöfe und Kardinäle deckt, sie von strafrechtlicher Verfolgung schützt, sich mit ihnen umgibt und sich zwei- und mehrdeutig im Laufe seines Pontifikats zur Homosexualität äußerte. James Martin habe daher insofern nicht ganz Unrecht, wenn er behauptet, dass die Aussagen im neuen Gesprächsbuch nicht wiedergeben würden, „was der Papst wirklich denkt“. Nicht weil der Jesuit genau weiß, was der Papst denkt, sondern weil niemand so genau weiß, was Franziskus wirklich denkt. Nicht von ungefähr lastet der berühmt-berüchtigte Satz über seinem Pontifikat: „Wer bin ich, um zu urteilen?“ Er brachte ihm den Jubel von Homo-Kreisen ein, der unter anderem dadurch zum Ausdruck kam, dass ihn die Homo-Zeitschrift The Advocate 2013 zum „Mann des Jahres“ kürte. In der Sache von Bedeutung ist, dass Franziskus den Satz nicht abstrakt äußerte, sondern im direkten Zusammenhang mit einem homosexuell aktiven Priester seiner unmittelbaren Umgebung.
3. Papst Franziskus vertritt und lehrt einen religiösen Relativismus, und das nicht nur einmal, dass er die „religiöse Vielfalt“ lobt.
a) Den Auftakt machten am 1. Oktober 2013 ein sich seither vielfach wiederholender Angriff gegen „Proselytenmacherei“, womit in Wirklichkeit der Missionsauftrag der Kirche untergraben wird. Seinem atheistischen Freund Eugenio Scalfari versicherte er, ihn „nicht bekehren“ zu wollen.
b) Im Vatikan herrscht unter Franziskus ein Wettlauf darum, wer den Missionsauftrag mehr einschränkt. Kardinal Kurt Koch erklärte im Mai 2016, die Kirche habe „die Mission, die Menschen aller nicht-christlichen Religionen außer dem Judentum zu bekehren“. Keine Judenmission? Davon sagte Jesus nichts, im Gegenteil, da er selbst alle Apostel aus dem Kreis der Juden erwählte. Kurz darauf ruderte Vatikansprecher Lombardi (im Auftrag von Papst Franziskus?) auch bei der Muslimmission zurück. Keine Judenmission? Keine Muslimmission?
c) Ein besonders eklatantes Beispiel ist das synkretistische „Video vom Papst“ im Januar 2016, wo Christen, Juden, Muslime und Buddhisten auf eine Stufe gestellt und als „Kinder Gottes“ angesprochen wurden. Jesus Christus war neben Menorah, muslimischer Gebetskette und Buddha nur mehr einer unter verschiedenen Wegen „zu Gott“ und „zur Liebe“. Wenige Monate später bezeichnete Franziskus am 24. April 2016, beim Earth Day der Fokolarbewegung, daß es „nicht wichtig“ sei, zu welcher Religion ein Mensch gehöre.
d) In Abu Dhabi unterzeichnete er am 4. Februar 2019 mit dem Großimam al-Azhar ein Dokument über die „menschliche Brüderlichkeit“, das religiösen Relativismus atmet und deshalb die Freimaurer vor Begeisterung öffentlich jubeln ließ. Franziskus ließ das von ihm unterzeichnete Dokument allen katholischen Universitäten und Bildungseinrichtungen zukommen, damit sie es im Sinne einer Richtlinienvorgabe studieren.
e) Bei seinem Besuch in Bulgarien und Nordmazedonien, sagte er in Variationen, dass die Schönheit dieser Länder der „religiösen Vielfalt“ geschuldet sei.
f) Er inkulturierte die von den Inkas als Drachengott verehrte Pachamama und präsentiert diese als „Mutter Erde“. Mit der Bezeichnung „Mutter Erde“, einer personifizierten Vergöttlichung des Planeten, wird zudem an esoterische Strömungen angeknüpft, die sich im Zuge der Entchristlichung in der westlichen Welt ausbreiten. „Pacha“, im Namen verschiedener lateinamerikanischer Indio-Gottheiten enthalten, meint allerdings nicht die Erde, sondern „Welt“ im übertragenen Sinn. Das vorchristliche Heidentum stellte sich Parallelwelten vor. Jede Gottheit herrschte über eine solche Parallelwelt, auch Pachamama. Diese „Welten“, so die Vorstellung, kommunizieren untereinander und mit der realen Welt. Blitze beispielsweise galten den vorkolumbianischen Heiden als Kommunikationsmittel (siehe dazu Die Kinderopfer der Inkas). Mit der umstrittenen Amazonassynode wurde Pachamama am 4. Oktober 2019 im Beisein von Papst Franziskus in den Vatikan eingeführt. Die heidnische Gottheit wurde zum „Maskottchen“ der Synode und übernahm deren Schirmherrschaft. Sie wurde in den Petersdom gebracht, wo ihr Franziskus vor dem Apostelgrab die Reverenz erwies. Bischöfe trugen sie in feierlicher Prozession in den Synodensaal.
g) Diese Götzen-Darstellung wird als Ostensorium verwenden und aus ihr eine Pachamama-Monstranz gemacht. Der Priester rechtfertigt sich mit derselben Begründung, die bereits Papst Franziskus gebrauchte, als er die Götzenbilder wieder aus dem Tiber fischen ließ, nachdem sie ein im Glauben und Tradition stehender Katholik dorthin expediert hatte.
Kontinuierliche, seit Jahren andauernde Wiederholungen erweisen, dass es nicht um Eintagsfliegen handelt, sondern um einen konstitutiven Teil im Denken von Papst Franziskus. Dieses Denken wurde in der Neuzeit von den Freimaurern – einiger von deren Symbole bedient sich im Übrigen auch Papst Franziskus (der Griff ans Herz zB ist deutlich im Video, das über die Rücktrittserklärung PB XVI vor den versammelten Kardinälen gezeigt wurde) entwickelt und faktisch nur von ihnen vertreten. Eine beklemmende Tatsache, denn was will uns das sagen? Wird die dahinterstehende Grundtendenz zu Ende gedacht, scheint man unweigerlich auf die Idee einer Eine-Welt-Religion oder Welteinheitsreligion zu stoßen. Was also will Papst Franziskus damit bezwecken?
4. Papst Franziskus tritt für ein politisches Ziel als oberste moralische Autorität auf, oder wird, wie man auch sagen könnte, als solcher eingesetzt. Am 25. September 2015 war Franziskus der einzige Festredner beim UNO-Sondergipfel, bei dem die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Soustainable Development Goals) beschlossen wurden, also die weltweite Politik bis 2030. Dieses bisher einzigartige Privileg für ein Kirchenoberhaupt und einen Religionsführer, der weltweiten UNO-Agenda den Segen zu erteilen, wurde ihm erlaubt. Auf dieselbe Weise tritt er nun als Hauptbotschafter der globalen politischen Agenda, konkret für die Corona-Impfung auf. Kritiker bezeichnen die Corona-Impfung bereits als einen neuen „Götzen“, vor dem selbst katholische Kreise nicht gefeit sind.
a) Papst Franziskus ist seit Herbst 2020 der weltweite Hauptbotschafter für die umstrittene Massenimpfung. Er ist der globale „Testimonial“ für die Corona-Agenda. „Testimonial (englisch testimonial ‚Zeugnis‘, ‚Referenz‘) bezeichnet in der Werbung im Englischen die konkrete Fürsprache für ein Produkt, eine Dienstleistung, eine Idee oder Institution durch eine Person, die der Zielgruppe meist bekannt ist und mit ihrem Auftritt die Glaubwürdigkeit der Werbebotschaft erhöht“.
b) Die im Zusammenhang mit der Bewerbung von Arzneimitteln gesetzlich vorgeschriebene Information, Transparenz und Aufklärung wird von Franziskus nicht erfüllt. Mit keinem Wort erwähnte er bisher Risiken und Nebenwirkungen. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) erfasste in ihrer Europäischen Datenbank gemeldeter Verdachtsfälle von Arzneimittelnebenwirkungen bis zum 3. April bereits 5.993 Todesfälle nach Impfung. Das sind in nur dreieinhalb Monaten mehr Fälle als in den vergangenen mehr als 26 Jahren seit Errichtung der EMA zusammen.
c) Die, den Nürnberger Protokollen widerstreitenden experimentellen, genmanipulierten und genmanipulierende Eingriffen (Gentherapie in Form von Menschenversuchen), die fälschlicherweise als Impfungen bezeichnet werden, begründet er sitten- und glaubenswidrig mit moralischer Verpflichtung und unterstützt die grund- und freiheitswidrigen, ja sogar Religionsausübung einschränkenden Maßnahmen, wodurch - er Hass und Verspottung von Skeptikern dieser illegalen Maßnahmen fördernd - eine Spaltung der Gesellschaft voranzutreiben mithilft.
Das sind nur ein paar Auszüge, die die Meinung vieler über den gegenwärtigen Inhaber des Stuhles Petri bestimmt, und ich neige der Auffassung des Autors des Buches „Der Dikator Papst“ zu, der hinter der Maske des „bescheidenen, volksnahen Mannes“ einen Papst ausmacht, der sich seiner eigenen Macht bewusst ist. Indem er sich mit den fragwürdigsten Elementen im Vatikan verbündet und sich umgibt, herrscht er durch Angst und versucht, die ewige Katholische Lehre, gegen jeden Widerstand zu verändern. Nicht nur ich halte ihn für eine der rätselhaftesten, skrupellosesten und gefährlichsten Gestalten, die je den Stuhl Petri besetzten.
Meine kirchenrechtlichen Einschätzungen zur Wahl, Wahlannahme und Häresien, Apostasien und Schismen dieser Person können auch in Gloria tv nachgelesen werden.
PS.: Mir eine mein Seelenheil gefährdende Nähe zum Bergoglio-Papst anzudichten ist geradezu absurd.
Wie Recht er hat. Die Rechten steuern immer mehr an die Zustände von 1933 zu. Das muss mal gesagt werden.
"Die Rechten steuern immer mehr an die Zustände von 1933 zu. Das muss mal gesagt werden."
Was ich aber da so auf den Straßen "Berlins" im TV gezeigt bekomme, da kommt mir das ganz anders vor, habe keine "Rechten" randalieren oder zerstören gesehen, oder wo waren die, als Berlin noch vor kurzem ins Dunkel gesetzt wurde?
Right is right and left is wrong.
Für mich ist nie etwas ganz richtig , oder ganz falsch.
Aber meist ist es wirklich so, dass links halt nicht so gut ist wie rechts. Man bedenke nur, mit welcher Hand man am besten und schönsten schreibt, in der Regel.
Dann sehen Sie den katholischen Glauben sehr differenziert, wie es nur wenige hier tun, oder?
Ich denke , das tue ich.
Wie der Apostel Paulus schon sagte "Prüfet alles und das Gute behaltet".
Der Apostel Paulus ist ein sehr weiser Mann gewesen
Dann geht es mir ähnlich wie Ihnen, denn ich finde auch einiges falsch, was die Kirche tut und lehrt....
Wozu braucht man noch einen Papst, wenn er dasselbe sagt wie unsere Politiker?
Sagt er denn immer dasselbe wie die Politiker? Und muss er immer etwas anderes sagen als sie?
"Und muss er immer etwas anderes sagen als sie?"
Genau, denn dann wäre alles ja nur ein selbstgerechtes "Gerangel".
Manchmal sagen Politiker ja auch was Richtiges und warum sollte denn der Papst dann etwas anderes (Falsches) sagen?
Oder soll er vielleicht schweigen? Ich kann es mir gut vorstellen, dass dies einigen hier ganz recht wäre...ein schweigender Papst.
@catharina @viatorem Zugespitzt: Wer Politik zu seinem Hauptthema macht, wäre ein guter Journalist und Politike geworden. Das, was ich religiös von ihm las -zugegeben: sporadisch-, läuft auf menschliches Handeln hinaus, und das ist mir zu wenig religiöser Trost.
P.S.: es ist für einen konservativen Katholiken unerfreulich, wenn der Heilige Vater sich nun auch am "Kampf gegen rechts" beteiligt und damit und zusammen mit seiner Sorge um das Klima als Rot-Grüner positioniert. Einen links-grünen Papst kann ich nicht lieben. Ich vertraue auch seinem Intellekt, seiner Lauterkeit und seiner Frömmigkeit nicht mehr. @catharina @viatorem
"...wenn der Heilige Vater sich nun auch am "Kampf gegen rechts" beteiligt.."
Das machen doch viele seiner übereifrigen Bischöfe schon zur Genüge, da braucht er nicht auch noch reinzuspringen.
Einer muss sich neutral verhalten , denn wenn das was sie tun sich als ein großer Fehler herausstellen sollte, dann muss ein Ausweg parat sein und das wäre dann ein neutraler Papst, der dann vielleicht auf den richtigen Weg verweisen könnte.
Aber wenn er sich selbst blockiert ?
Wenn "ich" gegen jemanden kämpfe, dann doch Auge um Auge und nicht Kampf gegen ganz allgemein "was weiß ich was" ... rechts -links ..........
Gegen einen "Kampf um stichhaltige Argumente ", wäre ja nichts einzuwenden, der könnte sogar sehr interessant werden, solange nicht gefaket wird.
Aber ich fürchte , dass das laute "Links" mehr kaputtmacht und das leisere "Rechts" mehr aufbauen und traditionell Bewährtes erhalten will, was natürlich nicht jedem gefallen kann, muss ja auch nicht.
Es gibt ja nicht nur die Politik, es gibt ja noch zahlreiche mündige Bürger , die immer mehr zum Spielball politischer Interessen werden und ja....da wäre es meiner Meinung nach besser, der Papst würde sich da nicht mit hineinziehen lassen.
Bergoglio sagte nur dasselbe wie die damals herrschenden Politiker. Bergoglio war allerdings nicht der Papst. Er wollte, wie er ausdrücklich sagte, das politische Oberhaupt sein. Der Papst war aber das spirituelle.
Politische Behauptungen von damals:
- UNO ist durchwegs gut
- Klimaschutz ist durchwegs gut und notwendig
- Verlagerung von Nation auf supranationale Ebene ist gut
- islamische Migration nach Europa ist gut (und sowas kam ausdrücklich auch von Rom!)
- Abtreibungsbefürworter sind zu befördern, sogar in den Vatikan
- Trans- und Gender-Agenda sind gut
- usw.
Wir sollten es nicht vergessen.
Bei jedem Satz, den Papst Leo XIV von sich gibt , ob gefaket oder nicht, springen hier einige immer wieder über ein Stöckchen, das geschickt so plaziert wird, dass es nicht zu übersehen ist.
Manche "Gretchen und Horsti" meinen päpstlicher , schlauer, intelligenter, wissender , hellseherischer , gottgefälliger als der Papst zu sein.
Und wenn er recht hätte, was dann?
Guten Morgen und lasst euch den Kaffee schmecken
Der sollte sich mit den häretischen, apostatischen und schismatischen kirchenrechtswidrigen Verhalten seines Vorgängers befassen.
….Scheinvorgängers. Ein Häretiker, Schismatiker und Apostat kann nicht katholisch sein.
Der Spalter und "Extremist" selbst - denn wie soll man jemanden sonst nennen, der es wagt unseren HERRN JESUS CHRISTUS zu relativieren und unsere GOTTESMUTTER zu beleidigen - warnt vor anderen "Extremisten" - der Schmeichler und Umgarner der antikatholisch Gesinnten und KREUZESVERFOLGERN muss seinen Plan der Unterwanderung von Feinden des KREUZES weiter umsetzen...er selbst ist es, der die HEILIGE KATHOLISCHE LEHRE instrumentalisiert - und zwar nach dem Plan des antichristlichen Weltwirtschaftsforum bzw. der Agenda 2030.